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Selbstgemachter Lifestyle – DailyArtDesign macht mit, Teil 11: Martinstag!

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…Dort oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir….

 

Der Martinstag ist nicht mehr weit, und mit ihm nicht nur Martinsgans, sondern auch die beliebten Laternenumzüge. Geht man dieser Tage nach Feierabend durch die Straßen, hört man neben dem Geplapper aufgeregter Kinderstimmen das wunderbare Laternenlied und sieht wahrliche Lichtermeere. Besonders für Kinder ist ein solcher Umzug ein besonderes Abenteuer, schließlich leuchten die Laternen wie helle Sterne. Trifft man sich dann noch zu einem kleinen Lagerfeuer mit Knüppelteig und Würstchen, leuchten die Augen mit dem Feuerschein um die Wette, und noch am nächsten Tag wird aufgeregt Mama, Papa und Oma von all den Lichtereindrücken erzählt.

 

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Der eigentliche Martinstag ist der 11. November, an dem Martin von Tours, der heilige Martin, um 334 durch die römische Provinz Gallien reitend, einen Bettler traf und ihm seinen halben Umhang gegen die Kälte schenkte. Martin rettete dem Mann das Leben, der ihm kurze Zeit später im Traum als Jesus erschien. Der heilige Martin wurde zum Priester geweiht.

Der Martinstag läutet (oder leuchtet) die dunkle Winterzeit ein – der Tag bedeutet das offizielle Ente der Ernte, Mägde und Knechte konnten ihre Stelle wechseln, das bäuerliche Arbeitsjahr endete. Traditionell gibt es deshalb bis heute vielerorts die Martinsgans, bevor das vorweihnachtliche Fasten beginnt.

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Zur Erinnerung an den großherzigen Martin feiern besonders Kinder noch heute den Martinstag. Verbunden ist dies selbstverständlich auch mit einem kleinem Wettstreit, wer die schönste Laterne hat. Und es wird gebastelt, geklebt, genäht, gemalt, was das Zeug hält. Auch DailyArtDesign ist mit von der Partie und trägt Ideen für eigene Kinder, Nichten und Neffen zusammen.

 

Sieht man sich im DIY-Bereich unserer Blog-Kollegen um, findet man eine Flut von Laternenbau-Anleitungen. Ganz wunderbares Laternenfieber ist bei den Formtieren ausgebrochen! Buntes Herbstlaub und herrliche Farbtöne bestimmen hier die Lichter, die bei langen Waldspaziergängen auch schon weit vor dem Martinstag begleiten und den Weg erhellen – schon allein durch ihre schöne Gestaltung. Dazu sind die Wegweiser für dunkle Tage phantastisch einfach und spielerisch gemacht, genau das Richtige auch für Lichterabend-Liebhaber, die vielleicht wenig Zeit zum Basteln haben…

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Sehr beliebt sind derzeit Tier-Laternen aller Art, besonders die Trend-Eule kann sich dabei sehen lassen. So mystisch dieses Tier auch ist, umso mehr passt es zur düsteren Jahreszeit und erhellt ganz fabelhaft die Gemüter.  Ganz wundervoll einfach gemacht, kann sich die Eule wohl bei jedem Laternenfest sehen lassen und ist darüber hinaus eine klasse Dekoration für danach im eigenen Zuhause.  Wohl jedes Kind dürft stolz auf eine solche Licht-Errungenschaft sein!

Bei uns im DailyArtDesign-Team wurde auch kräftig gebastelt! Und in der Tat – die Eule ist Trend! Romina hat mit und für ihren Neffen eine zuckersüße Eulenlaterne gebastelt.

 

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DIY: Rominas Eulenlaterne

 

Man nehme:

  • 2 Pappen (Größe je nach Motiv)
  • verschiedene Papiersorten je nach Belieben in Farbe und Struktur
  • Bleistift
  •  Bunte Stifte zum Detailmalen
  •  Fester Karton/Wellpappe
  •  Schere
  • Kleber (Sekundenkleber, Klebstift, Sprühkleber)
  •  Draht
  •  Leuchtstab
  • Locher
  • Transparentpapier

 

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Zuerst auf ein ausreichend großes Stück Pappe das Motiv vorzeichnen (Zeichnung 1). Danach schneidet man das Motiv ringsum aus, auch Augen und Bauch dabei nicht vergessen, wenn ringsum genügend stützende Fläche der Figur vorhanden ist.

Je mehr man ausschneidet, umso mehr kann im Endresultat auch leuchten. Denkbar sind auch kleinere Formen, die ein Muster ergeben (Zeichnung 2), so wie es bei dem anderen Eulenbeispiel gehalten wurde. Allerliebst!

 

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Das ausgeschnittene Gerüst spiegelverkehrt als Schablone für eine zweite Pappschablone verwenden und diese nach Übertragung ebenfalls ausschneiden (Zeichnung 3). Anschließend werden beide Schablonen auf das bunte Papier übertragen und ausgeschnitten. Die entstandenen Motive werden auf den Pappschablonen als Vorderseite nun aufgeklebt. Nun werden Transparentpapiere für die Augen und Bäuche ausgewählt, mittels der Schablone werden die Formen plus ein ca. 1-2cm breiter Rand zum Kleben auf das Papier übertragen und ausgeschnitten. Diese werden dann an die Hinterseite der Schablone geklebt (Zeichnung 4).

 

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Jetzt kann durch die anderen Papiersorten und Stifte oder Farben das Motiv noch verziert werden, wonach dann am oberen Rand mittig ein Loch gestanzt wird, um die Laterne später aufhängen und tragen zu können.

Mit der Wellpappe wird nun ein stabiler Quader-Mantel angefertigt (Zeichnung 5). Dort wird an der Rückseite das Laternenmotiv, also hier die Eule, per Sekundenkleber angeleimt (Zeichnung 6). Nach dem Trocknen wird der Draht zum Befestigen des Leuchtstabs durch die vorgestanzten Löcher geschoben.

Und dann heißt es Rabimmel-Rabammel-Rabumm!!

 

 

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