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Selbstgemachter Lifestyle – DailyArtDesign macht mit, Teil 20: Poster 1×1

Die leere Wand im Wohnzimmer ist doch einfach nur störend. Irgendwas fehlt da. Genau, ein Bild! Nein, ich rede nicht von  einem dünnen Bravo-Posterchen oder dem letzten Urlaubsschnappschuss, sondern einem richtigen Kunstposter! Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich bisher auch noch nicht daran getraut habe. Auswahl gibt es genug, doch wie um Himmels Willen bekommt man das Poster dazu, nicht wieder von der Wand zurollen? Womit klebt man es am besten an? Und wie pflegt man ein Poster richtig? Dieser Beitrag soll daher weniger eine Bastelanleitung sein, sondern vielmehr grundlegende Fragen zum Thema „Poster richtig aufhängen“ beantworten.

 

#1 DIY: Poster entrollen

© Anne Walzog via DailyArtDesign.de

Der Postbote klingelt und überreicht eine braune Papprolle – endlich ist das neue Poster da! Doch egal was man anstellt, das Poster rollt sich immer wieder zusammen. Damit ein Poster später gut an der Wand hält, ist es jedoch wichtig, dass es sich nicht mehr rollt. Und mit einem simplen Trick bekommt ihr das auch ganz einfach hin.
Um das Poster zu glätten, wird es einfach in die entgegengesetzte Richtung, in die es sich rollt, aufgewickelt. Damit es sich nicht wieder sofort entrollt, sollte es mit zwei, drei Haushaltsgummis zusammengehalten werden. Das Poster bleibt eine Nacht zusammen gerollt liegen. Entfernt ihr die Gummis am nächsten morgen und entrollt es, liegt es glatt vor euch und ist bereit an die Wand gehängt zu werden.

 

 

 

 

 

#2 DIY: Poster an der Wand befestigen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man Poster an der Wand befestigen kann. Doch jede Wand ist anders und nicht jeder möchte sein Kunstposter für immer an einer Wand hängen haben. Außerdem soll das Poster auch nicht einfach an der Wand baumeln, sondern richtig in Szene gesetzt werden. Damit ihr schnell die richtige Lösung für eure Poster findet, haben wir hier einmal eine kleine Übersicht zu den 8 wichtigsten Methode um Poster aufzuhängen.

© Uwe Bronsema via glas-bau-kunst.de, alles-schlumpf via flickr.com, dongga BS via flickr.com

 

1. Knetklebgummi

Knetklebgummis (z.B. Uhu Patafix) werden kurz zwischen den Fingern warm geknetet, auf die Rückseite des Posters gedrückt und an die Wand geklebt.

-> Vorteil: wiederwendbar, spurlos zu entfernen, beschädigt weder Poster noch Wand
-> Nachteil: Gummi kann brüchig werden und Haftkraft verlieren

 

2. Doppelseitiges Klebeband

Entweder einige Streifen doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite des Posters kleben oder eine Schlaufe mittels einfachem Klebeband anfertigen.

-> Vorteil: schnell und preiswert
-> Nachteil: beschädigt Tapete und möglicherweise auch Poster, bei schweren Bildern halten Klebestreifen nicht besonders gut

 

3. Posterstrips

Der gummiartige Streifen (z.B. Powerstrips von Tesa) lässt sich leicht auf Postern und Wänden befestigen.

-> Vorteil: hinterlassen kaum Spuren auf Wand und Poster, können bis zu 1,5 kg Gewicht halten
-> Nachteil: bei falscher Anwendung kann Tapete beschädigt werden

 

4. Rahmen

Ein gekaufter oder selbst gebastelter Rahmen bringt jedes Bild besonders zur Geltung.

-> Vorteil: hält lang, schützt die Poster und ist sehr stabil
-> Nachteil: Loch in Wand bohren, zeitaufwendig

 

5. Zahnpasta

Das Poster einfach mit vier erbsengroßen Klecksen Zahnpasta an die Wand kleben.

-> Vorteil: preisgünstig und schnell
-> Nachteile: Ablösen des Posters schwierig, eventuell werden Wand und Poster beschädigen

 

6. Stecknadeln

Besonders auf einer Gipswand lassen sich Poster mit vier Stecknadeln ganz einfach fest pinnen.

-> Vorteil: relativ unauffällig, nur ein kleines Loch in Wand und Poster
-> Nachteil: die Stecknadeln halten oft nur leichte Kunstposter, eignen sich nicht für jede Wand

 

7. Sprühkleber

Die Rückseite des Posters mit einem dünnen Film Kleber besprühen und auf einem festen, dünnen Untergrund (zum Beispiel eine Hartschaum-, Holz- oder Styroporplatte) kleben. Das Kunstposter nun von der Mitte zum Rand glatt streichen und besonders die Ecken und Kanten fest drücken.

-> Vorteil: Poster wellt sich nicht, keine Flecken
-> Nachteil: nicht so leicht von Platte zu entfernen, etwas zeitaufwendig, zum Aufhängen muss ein Loch in die Wand gebohrt werden

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8. Posterleisten

Das Poster einfach zwischen die zwei Schienen klemmen und mit der Schnur an die Wand hängen.

-> Vorteil: Poster bleibt in gutem Zustand, leicht auf und abzuhängen (z.B. bei Umzügen)
-> Nachteil: ein Loch muss in die Wand gebohrt werden


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No-Go

Auf keinen Fall solltet ihr das Poster direkt mit Tapetenleim auf die Wand kleben. Es wellt sich nach kurzer Zeit und geht nicht mehr zu entfernen.

 

 

#3 DIY: Poster pflegen

Damit die Freude mit dem neuen Poster an der Wand möglichst lang währt, gibt es hier noch ein paar hilfreiche Pflegetipps:

 

-> Das Poster sollte nicht unmittelbar dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Ansonsten könnte die Farbe sehr schnell verbleichen.

-> Heizungen sind nicht gut für Poster. Die regelmäßigen Temperaturschwankungen verringern die Haltbarkeit des Materials.

-> Poster im möglichst nicht der Feuchtigkeit aussetzten. Wollt ihr eure Badezimmerwand trotzdem nicht karg lassen, empfehlen wir euch das Poster ordentlich zu rahmen oder im Copy-Shop laminieren zu lassen.

-> Auch wenn das Papier von hochwertigen Postern sehr robust und stabil wirkt: gängige Poster sind nur für den Innenbereich konzipiert!

 

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