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Selbstgemachter Lifestyle – DailyArtDesign macht mit, Teil 22: Die DIY-Titelgrafik backstage

Ich bin Romina. Ich gestalte  die Header- oder auch Titelgrafiken für das Do It Yourself unseres Blogs DailyArtDesign. Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich diese Grafiken fertige und wie es überhaupt dazu kam.

Am 13. Juni 2012 um 09:18 Uhr veröffentlichten wir unseren ersten DIY-Beitrag da auch an uns dieser Trend nicht spurlos vorbei zog und wir auch euch daran teilhaben lassen wollten. An diesem Tag entstand auch die erste Titelgrafik. „Damals“ sah das alles natürlich noch etwas anders aus. Der Hintergrund ist zwar auch heute noch der Selbe, aber die Grafiken zu dem jeweiligen Thema haben sich in der Zeit verändert. Bei den ersten Grafiken verwendete ich noch Icons, die ich mir aus dem Internet suchte, und themengerecht anpasste. Jedoch gefiel mir das so überhaupt nicht, zumal es auch schwierig war, immer ein passendes Icon zu finden, das dann auch perspektivisch einigermaßen passte. Ich war unzufrieden und überlegte, wie man die Grafiken noch individueller gestalten könnte.

So saß ich also an meinem Schreibtisch, schaute völlig in Gedanken und ideensuchend umher und sah vor mir meine neue Errungenschaft liegen – mein Wacom Inkling. Sofort kam mir die Idee, die Grafiken mit diesem Stift selber zu malen bzw. zu zeichnen und zu digitalisieren. Immerhin schreiben wir über DIY, also muss auch die Grafik selbstgemacht sein.  Anfangs versuchte ich noch in einem Design das gezeichnete mit Icons zu verbinden, doch schon in der nächsten Gestaltung setzte ich nur den zeichnerischen Stil ein. Nun lebten die Grafik und ich fortan glücklich und zufrieden zusammen!

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Doch wie entstehen sie nun, die so genannten „Headergrafiken“? Nun, als erstes entstand ja der Hintergrund, der schon seit dem ersten Beitrag der Selbe ist, schließlich wollten wir, dass Ihr uns und unser DIY wiedererkennt. Hier also der Hintergrund.

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Als ich diesen entwarf, wollte ich etwas Neutrales schaffen, was zu unserem Design passt, aber auch zeigt, dass es sich hierbei um Do it yourself handelt. So verwendete ich unser Lila aus dem Logo und suchte mir verschiedene Farbabstufungen, die gut miteinander harmonieren.  Dann überlegte ich, was denn so richtig ‚typisch selbstgemacht‘ ist: Ge- und Bemaltes, Genähtes, Gebautes, Gebasteltes. Mit Hilfe der Photoshop-Brushes habe ich dann Farbflecken und Farbspritzer in verschiedenen Lilaabstufungen gesetzt.

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Bei der Suche nach geeigneten Brushes für die Farbkleckse entdeckte ich auch unseren mittlerweile typischen DIY-Kreis mit der Schere. Ich färbte diesen nur noch in einem kräftigen Lila-Ton ein und fügte die weiße gestrichelte Linie mit einer weiteren Schere hinzu.

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Nach ein wenig hin- und herrücken war alles gut platziert. Nun brauchte ich nur noch den Schriftzug einzusetzen. Als Schriftart wählte ich die selbe, wie im Logo, schließlich solltest ihr uns wiedererkennen. Letztlich war dies ein 2in1- Gewinn, da diese aussieht wie selbst gezeichnet und somit perfekt zum Thema passt.

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Noch einen kleinen Farbspritzer gefällig? Also färbte ich den Namen unseres Blogs auch auf Wunsch von Kirsti in ein kräftiges Rot.

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Fertig war der Dummy des DAD-DIY!

 

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Die gezeichneten Grafiken richten sich immer nach dem jeweiligen Thema.

Machen wir also beispielsweise einen Beitrag über Briefe, gestalte ich also etwas, das mit diesem Thema zu tun hat:
Briefkasten, Briefe, die umher fliegen und einen riesigen Berg mit Briefen.

Zu jedem Thema muss ich mir also erst einmal Gedanken machen, was ich damit verbinde und was sich am besten zeichnerisch darstellen lässt.

Sobald ich eine grobe Idee habe, schnappe ich mir Stift und Zettel und fange an, Skizzen zu machen. Dabei passiert es oft, dass sich meine Idee noch erweitert oder gar verändert. Meist hilft es auch, die Idee mit Anne und Kirsti zu besprechen – und schon kursieren noch gefühlte 20 Ideen mehr, die die Idee bestenfalls noch abrunden.

 

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Nachdem ich mit meiner Skizze und der Idee zufrieden bin, hole ich meine Wunderwaffe, mein Wacom Inklin raus.

Dies ist eine Art Kugelschreiber, mit dem man auch richtig schreiben und zeichnen kann, der einen Sensor enthält. Das Set beinhaltet ein Etui, worin der Stift, Ersatzminen, das Datenübertragungskabel und einen Clip sind. Wenn man nun mit diesem Stift etwas zeichnen und somit digitalisieren möchte, nimmt man sich ein Blatt Papier in A4 Größe und befestigt den Clip am Rand. Dieser bekommt dann während des Zeichnens die Daten von dem Stift übertragen.  Des weiteren kann man an dem Clip eine neue Ebene oder eine neue Datei festlegen bzw. starten. Zu beachten ist dabei, dass man zwischen Clip und Zeichnung etwa 2 bis 3 cm Platz lässt, damit auch alles erfasst werden kann.

Manchmal kommt es vor, dass nach der Übertragung eine gezeichnete Linie verwackelt oder gar nicht erst erscheint. Dann muss man eben diesen Teil noch einmal zeichnen. Aus diesem Grund lege ich beim Zeichnen der verschiedenen Objekte immer eine eigene Ebene fest. Somit muss man am Ende nicht alles neu machen, sondern nur einen kleinen Teil. So erstelle ich die Zeichnung, die ich dann mittels eines Datenübertragungskabel von dem Clip zu dem Computer übertrage. In dem Programm von Inkling, welches sich dann automatisch öffnet, sehe ich dann meine Zeichnung und kann sie von dort aus in Photoshop laden.

 

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Sobald Photoshop meine digitale Zeichnung mit all ihren Ebenen geladen hat, korrigiere ich Kleinigkeiten, schließe Lücken, die mich stören oder begradige leicht krumme Linien.

Wenn ich nun mit meiner gesamten Zeichnung zufrieden bin, füge ich alle Ebenen (außer die Hintergrundebene, die wird später gelöscht, dient vorher aber noch zur besseren Orientierung beim Malen) zusammen. Somit habe ich nun meine Ebene mit der Zeichnung auf einem transparenten Hintergrund.

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Nun lege ich mir eine zweite Ebene an und platziere sie unter der Zeichnungs-Ebene. Diese nenne ich „Schatten“, da ich auf dieser Ebene mit schwarzer, runder Pinselspitze die Schatten male. Anschließend setze ich die Deckkraft der Schatten etwas herunter, damit später der Schatten auch etwas transparent erscheint.

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Nachdem ich mit den Schatten fertig bin, lege ich eine weitere Ebene an, platziere sie unter Schatten und nenne sie „Farbe“. Auf dieser Farb-Ebene male ich alle Flächen meines Motivs farbig aus.

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Sobald ich mit allem fertig und zufrieden bin (manchmal muss ich noch Kleinigkeiten ändern, wie hier z.B. die Linie verlängern und noch einen Stift einfügen) , markiere ich alle Ebenen und öffne die Datei meines Hintergrundes in Photoshop, in einem separaten Fenster. Dort ziehe ich nun bei gedrückter Maustaste die zuvor markierten Ebenen meiner eben erstellten Grafik rein. Nun ist die Grafik auf meinem Hintergrund. Ich platziere sie noch auf der Hintergrundgrafik und speichere die nun fertige Titelgrafik als Photoshopdatei und als Bild ab.

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Und fertig ist sie – jetzt kann die Headergrafik im Blog eingefügt werden, und Anne oder Kirsti machen sich ans Veröffentlichen des DIY-Schmuckstücks.

 

 

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