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Selbstgemachter Lifestyle – DailyArtDesign macht mit, Teil 3

Seitdem wir begonnen haben, Ideen für Do It Yourself hier bei DailyArtDesign zu sammeln, steht das Team Kopf. Es ist wirklich unglaublich, was in den einzelnen Haushalten selbstgebaut, gezimmert oder selbst genäht wird! Deshalb folgt heute Teil 3 der DIY-Serie exklusiv mit Anleitungen der DailyArtDesign – Kollegen! Und das verbunden mit einem großen Dankeschön für die Erklärungen, Fotos und Zeichnungen!

 

#1 DIY: Ein tierisches Kissen

Wie man sich bettet, so liegt man. Blöder Spruch, aber irgendwie auch wahr, sieht man sich bestimmte Kissen näher an. DailyArtDesign hat nun auf jeden Fall eine Einschlafhilfe für schlaflose Nächte gefunden, mit der sich die Schäfchen ganz anders zählen lassen, Rominas Schafkissen! Auch eine wunderbare Geschenkidee für liebe Menschen oder Kinder, und so geht`s:

© Romina | DailyArtDesign.de

Man besorge sich zuerst alle Materialien; Knöpfe, einen Textilmalstift, Nadel und Faden, für die Füllung Plüsch oder ein Kirschkernkissen (damit wird das Schäfchen dann noch zum Schmerzlinderer und Helfer in der Not) und verschiedene Stoffe je nach Geschmack. Auf dem Stoff zeichnet man zuerst ein Rechteck und nimmt dabei die Länge doppelt. Nachdem man das Stück einfach in der Mitte gefaltet hat, wird es an zwei Seiten auf links genäht. Danach einfach umkrempeln und für die Befüllung offen lassen oder einen Reißverschluss einnähen.

© Romina | DailyArtDesign.de

Für den Kopf den anderen Stoff trapezartig zuschneiden (auf der einen Seite gerne auch halbrund, umso authentischer wird das Schafsgesicht!) und auf links schlauchartig zusammennähen, wobei ein Stückchen für die Füllung offen bleibt. Dort hinein wird, nachdem der Stoff auf rechts gedreht wurde, die Plüschfüllung gestopft. Dann einfach das Köpfchen an der noch halb offenen Seite an den Körper festnähen.

© Romina | DailyArtDesign.de

Nun dem Begriff ‚Knopfaugen’ alle Ehre machen und die schönsten Knöpfe als Augen festnähen, mit Textilstift Pupillen oder Nasenlöcher aufmalen. Stoffreste ergeben die Ohren, die noch festgenäht werden. Für die Beine und den Schwanz jeweils einen dicken Faden durch einen Knopf fädeln und mit einer Nadel in den Stoff des Körpers führen, wo er mit einem Knoten jeweils befestigt wird. Jetzt nur noch das Kissen füllen und dann zunähen oder mit dem Reißverschluss schließen. Et voilà!

 

 

#2 DIY: Schuhregal Marke Eigenbau

 

© Yvonne | DailyArtDesign.de

Wer kennt das nicht, die Schuhregale aus dem Handel sind meist zu klein, zu schmal, zu breit oder einfach nicht schön. Deshalb wurde das gute Stück bei Yvonne zuhause ganz einfach selbst und zweistöckig gezimmert, in der Größe und Breite, wie gewünscht! Und schon erhielten die Lieblingspumps neben den Sandalen ihren Ehrenplatz, und auch für die Turnschuhe vom Herren des Hauses wurde ein Plätzchen freigehalten. Der Flur ist seitdem aufgeräumt, und keiner fällt mehr über die Schuhe des anderen.

Man kaufe Holz im Baumarkt und lasse es am besten dort gleich sägen: 4 kurze Querbalken à 40cm Länge, 4 lange Querbalken à 80cm Länge, 8 Rundhölzer à 86 cm Länge, 4 Holzbeine à 80 cm Länge. Die Maße des Regals bestimmt man ganz nach Belieben, hier im Beispiel wurde 80x80x40cm gewählt.

© Yvonne | DailyArtDesign.de

In die kurzen Querbalken wird per Maschine in gewissen Abständen ein Loch angebohrt, worin die Rundhölzer später verankert werden. Dazu sind weder Leim noch Schrauben nötig, das ist wie Zauberei und hält von selbst. Nach dem Bohren schrauben wir die kurzen Querbalken am Holzbein mit einer Holzschraube fest, stecken dann die Rundhölzer in die dafür vorgesehenen Öffnungen. Zu guter Letzt befestigt man die langen Querbalken an den Holzfüßen wieder mittels Holzschrauben, und fertig ist die erste Etage des Regals. Für die 2. Etage – zurück auf Los!

Yvonnes Tipp: Als Schoner des guten Parkettboden Filz unter den „Regalfuß“ kleben!

 

#3 DIY: Die gute alte Pinnwand wiederbelebt

Pinnwände aus Kork aus dem Schreibwarenladen von nebenan sieht man heute in Büros oder der heimischen Küche nur noch selten – Magnettafeln oder Memoboards haben sie neben dem virtuellen Schwarzen Brett abgelöst. Dabei können die Korkwände so schön und charmant eine Wand aufwerten, sind sie nicht mehr in der hässlichen 0-8-15 Fassung, sondern wie in einer Galerie gerahmt. So kommen Fotos, Einkaufszettel, Lieferservice-Flyer, Postkarten oder der Lieblingskunstdruck ganz anders zur Geltung und können jederzeit um-arrangiert werden!

© Kirsti | DailyArtDesign.de

Wer einen kaputten größeren Bilderrahmen zuhause hat, kann sich freuen. Wer nicht, suche bei Großmutter auf dem Dachboden oder auf dem Flohmarkt nach einem breiteren, vielleicht sogar schon älteren Modell. Ganz besonders schön sind golden eingefärbte, auf alt gemachte Vintagemodelle. Dann besorge man sich aus dem Schreibwarenhandel eine Pinnwand aus Kork in den Innenmaßen des Rahmens und hole sie aus ihrer Holzfassung heraus. Unser Tipp: Keine rohe Gewalt anwenden, aber ein energisches Küchenmesser kann helfen, die Fassung zu erweichen. Als letzten Schritt wird die Pinnwand dann mit Korkleim von hinten in den Rahmen geklebt. Zum Trocknen den Pinnwandteil seitlich ringsherum mit Büchern beschweren, und fertig ist das Prachtstück für jeden Raum!

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