DailyArtDesign.de

© DailyArtDesign.de

Selbstgemachter Lifestyle – DailyArtDesign macht mit, Teil 9: Halloween Spezial

Bald spukt es wieder durch Gärten und Häuser, denn Halloween naht!

© talex via posterlounge.de

All Hallows‘ Eve, wie der ursprüngliche Name des Festes war, benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor Allerheiligen, also vom 31. Oktober auf den 1. November. Der Ursprung der Tradition stammt aus Irland, die irischen Einwanderer in den USA pflegten und erweiterten sie noch. Halloween steht für die Mystik und Faszination des Totenreiches, was sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Tag Allerseelen ergibt, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken. In den 1990igern schwappte das Brauchtum über Frankreich auf den europäischen Kontinent, wo es immer beliebter wird, schließlich gehen Kinder von Haus zu Haus und verlangen „Süßes sonst gibt`s Saures“ (in Englisch: trick or treat ‚Streich oder Leckerbissen‘).

 

Und jedes Jahr werden Halloweenparties veranstaltet, um diesen Abend gebührend zu feiern. Auch in den Reihen von DailyArtDesign gibt es immer wieder Parties bei Freunden oder im eigenen Zuhause, die den Zauber vom All Hallows` Eve aufgreifen. Ordentliche Deko dazu gesucht? Wir haben die besten Ideen zuammengetragen!

 

Trick or Treat #1: Hängende Gespenster

Man nehme fast wie beim Plätzchenbacken Ausstechförmchen in Gespensterform, Alufolie, Schmelzolangranulat in Grün, Blau, Rot, Orange und Weiß (z. B. von Heintze & Blanckertz; Bastelladen; 200 g ca. 5 Euro), Schaschlikspieß, einen schwarzen Dekomarker (z. B. von Edding; Schreibwaren), Band zum Aufhängen und eine Schere.

© wunderweib.de

Zuerst (ebenfalls wie beim Backen) Backofen vorheizen. Ausstechförmchen auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech legen und ca. 1 cm hoch mit Schmelzolangranulat füllen. Das Blech in den Ofen schieben und siehe Herstellerangaben backen. Nach dem herausnehmen des Bleches Schaschlikspieß mit Wasser anfeuchten und hiermit in die noch flüssigen Gespenster Löcher zur Aufhängung stechen. Auskühlen lassen und aus den Förmchen drücken. Mittels Dekomarker mit Gesichtern verzieren und Bändchen zum Aufhängen anknoten. Fertig sind die Hängegespenster!

Tipp: Ein Schälchen mit Wasser und Essig 1:1 gemischt im Ofen neutralisiert den Geruch von Schmelzolan.

 

Trick or Treat #2: Vorhänge mal anders

Iiiiiiihhhh, wer eine Spinnenphobie hat, ist zu Halloween ganz schlecht beraten. Alle anderen freuen sich diebisch über ausgedehnte Spinnennetze.

© gruselfabrik.de

Für die einfachste Variante (klasse geeignet für Kinder) 4 trockene, nicht zu dicke Äste, dünne Kordel oder Wolle, leichte Pappe, Buntstifte und eine Schere bereitlegen. Gruselmotive wie z.B. einen Geist, eine Hexe oder einen Knochen auf die Pappe malen, sorgfältig ausschneiden und bunt ausmalen. Danach werden zwei der Äste kreuzförmig aufeinandergelegt und fest zusammengebunden. Ast #3 wird dann darauf diagonal befestigt, ebenso Ast Nummero 4. Jeder Ast sollte 2-3 Mal umwickelt werden. Am äußersten Rand angekommen, wird der Faden einfach verknotet.

Das Spinnennetz wird nun mit den Pappfiguren verziert – sehr gut geeignet sind dazu auch fette Plastikspinnen aus dem Handel. Dann einfach waagrecht aufhängen, so dass jetzt ein schauriges Spinnennetz mit gruseligen Figuren an einer Art Mobile baumelt.

 

Trick or Treat # 3: Der Halloween-Klassiker

Das Anstrengendste oder auch Beste gibt es zum Schluss, den Kürbiskopf!

© artshot via posterlounge.de

Zutaten:

  • einen Esslöffel
  • ein Messer oder ein anderes Schnittzwerkzeug

Man benötigt etwas Muskelkraft, denn zuerst wird der obere Teil des Kürbisses rund oder gezackt abgeschnitten und so der Kürbis elegant geöffnet. Der Deckel sollte  nicht weggeworfen werden! Im Anschluss wird der Kürbis mit dem Esslöffel ausgehöhlt (den Inhalt kann man auch gern für die Kürbissuppe verwenden, aber Vorsicht – eine glitschige Angelegenheit).

© mutterberatung.com

Auf dem hohlen Kürbis wird nun mit einem Stift in Dreiecks- und Vierecksformen das Gesicht des Kürbisses skizziert und anschließend, wie sollte es auch anders sein, mit dem Messer ausgeschnitten.

In die Rückseite des Kürbisses sollte nun ein mindestens 2 cm großes Loch zurechtgeschnitten werden, damit die Kerze später genügend Sauerstoffzufuhr bekommt.

Da Kürbisse schnell schlecht werden, spielt man nach der Arbeitsprozedur einfach Friseur und sprüht das Fruchtfleisch mit Haaspray ein (aber Achtung: Danach ist der Kürbis wahrlich nicht mehr genießbar!). Zuallerletzt nicht vergessen, dem grusligen Gesellen sein Hütchen wieder aufzusetzen.

Wenn man dann immernoch nicht genug hat, kocht man noch ein Kürbissüppchen aus:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kürbisfleisch, wahlweise einige Kartoffeln oder anderes Gemüse
  • Brühe
  • Etwas Sahne oder Kokosmilch zum Verfeinern
  • Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knobi glasig in Öl dünsten, das in Stücke geschnittene Kürbis- oder/und Gemüsefleisch dazugeben und mitköcheln. Brühe hinzugeben, so dass der Topfinhalt gerade so bedeckt ist. Wenn alles weich ist (ca. nach 20 Minuten) einmal mit dem Pürierstab zur Suppe verwandeln, mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Belieben einen Schluck Sahne oder Kokosmilch hinzugeben. Einige Minuten aufkochen und tatatataaaaa, es kann angerichtet werden! Absolut lecker, nahrhaft und halloween-würdig.

© Hadyphoto via Posterlounge.de

 

 

Wer mag, kann die Suppe mit dem Saft einer halben ausgepressten Orange verfeinern – fruchtig lecker!

 

 

 

 

 

Dann Happy Halloween allerseits!!

 

PS: Noch eine kleine Ankündigung in eigener Sache: Nächste Woche wird es hier bei DIY von DailyArtDesign einen kleinen Wettbewerb mit wunderbaren Gewinnen geben! Also schaut auf jeden Fall vorbei!

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *