Brian J. Skerry via posterlounge.de

© Brian J. Skerry via posterlounge.de

Brian J. Skerrys Underwater Love der Unterwasserfotografie: Abgetaucht in eine andere Welt

Einfach mal abtauchen – wie oft träumen wir davon. Gut, zugegebenermaßen meinen wir meist damit, einmal richtig auszuspannen, einen spontanen Wochenendtrip nach Paris zu starten oder in der Toskana weit weg von allem Stress und Grau-in-Grau des Alltags abzuspannen. Aber genauso faszinierend muss es sein – und hier schreibt zwar keine Nicht-Schwimmerin, aber dafür eine bekennende Nicht-Taucherin – sich nicht nur in die Fluten der Ozeane zu stürzen und das Gefühl des sprudelnden Salzwassers zu genießen, sondern in eine ganz andere Welt einzutauchen, leuchtende Korallenriffs aus der Perspektive eines Fischs zu begutachten und sich von den hereinbrechenden gleisenden Sonnenstrahlen durch das Wasser wärmen zu lassen.

 

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Wie wäre es, mit Delphinen auf Tuchfühlung zu gehen, die Schrecksekunde eines vorbeizischenden Haies erleben zu können oder an alten Schiffwracks entlang zu „spazieren“ und den schillernd bunten Fischen und anderen Meerestieren quasi einen schönen Tag zu wünschen?
Die Unterwasserwelt ist sicher eine der faszinierenden Ressorts der Erde, schließlich ist sie für den Menschen kaum erfahrbar. Aber so, wie es sich über Wasser mit allem Exotischen verhält, ist es sicher auch in den Fluten unter der Meeresoberfläche. Wir stellen es uns so vor: Einmal abgetaucht – immer verliebt in die geheimnisvolle Stille des Rauschens und ihre Tierwelt.

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Und ganz ehrlicherweise zieht das DailyArtDesign-Team seinen Hut vor den Tauchern, die aus jener Tugend noch eine Kunst machen: Den Unterwasserfotografen. Einer der besten jenes Kunstbereiches ist Brian J. Skerry, dessen gemeinsamer Bildband mit Yann Arthus-Bertrand erst vor wenigen Wochen in deutscher Sprache im Knesebeck-Verlag erschien: „Der Mensch und die Weltmeere“.

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Bertrand als erfolgreichster Luftbildfotograf der Welt und der gefeierte und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnete Spezialist der Unterwasserfotografie Skerry porträtieren darin die Facetten der Weltmeere und ihrer Lebenswelten. Skerry präsentiert grandiose Ansichten der Wasserwelten aus der Perspektive der Meerestiere und hält diese in einfach fesselnden Fotografien fest.
Seit 1998 arbeitet der Fotojournalist regelmäßig für das renommierte Fotomagazin der National Geographic Society und stellt dort immer wieder neue Bilderwelten zur Schau, die uns als Betrachter einfach den Atem stocken lassen. Ganz unerschrocken taucht er in die Fluten aller Ozeane der Welt ab und scheint mit der Meerestierwelt so zu arbeiten, wie ein High Fashion – Fotograf. Und letztlich sind die Fische & Co. wie Modells, die sich um den Superfotografen reißen – ganz offen blicken sie in dessen Kamera und scheinen teilweise sogar zu posen wie es in diversen Fernsehshows vorgelebt wird. Aber im Meer gibt es wohl keinen Fernseher…

 

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Brian J. Skerry unterrichtet übrigens auch in Harvard zum Thema Fotografie und ist regelmäßig in amerikanischen Fernsehshows als Fotospezialist vertreten. Er wurde beispielsweise als BBC Wildlife Photographer Of The Year gekürt, eine seiner Fotografien wurden zu den 50 Greatest Photographs Of All Times vom National Geographic – Magazin gewählt. Nicht umsonst gilt er als der erfolgreichste und ist sicherlich der gefeiertste Fotograf seines Metiers. Sein ästhetischer Sinn und seine journalistische Herangehensweise werden international besonders geschätzt, besonders weil seine Fotografien den Fokus auf die bedrohten Tierarten der Weltmeere lenken. Skerry hat mehr als 10.000 Stunden in den letzten 30 Jahren unter Wasser verbracht.

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