Bernd Hoyen via Posterlounge.de

© Bernd Hoyen via Posterlounge.de

DailyArtDesign Interview mit Bernd Hoyen – Fotograf

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

BH: Hallo! Schon als Jugendlicher habe ich viel Zeit mit der Fotografie verbracht. Damals war das alles noch analog. Heute arbeite ich mittlerweile mit großer Begeisterung nur noch digital. Streng genommen bin ich Autodidakt. Fachbücher, Tutorials oder Workshops haben mir immer sehr geholfen. Und natürlich „learning by doing“.

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DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

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BH: Vor ungefähr 10 Jahren bin ich mit meinen Arbeiten zum ersten Mal in die Öffentlichkeit gegangen.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

BH: Ach, da gibt es ja so viele! Da kann ich gar keine Namen nennen. Jedes Werk, das mir gefällt und welches mich irgendwie in seinen Bann zieht, inspiriert mich. Viele Anregungen hole ich mir auch auf Internet-Plattformen.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

BH: Auf Reisen, da ich viel Landschaften und auch Architektur sowie entsprechende Details fotografiere. Aber auch ganz einfach im Alltag. Ideen kommen mir oft ganz spontan, wenn ich die richtigen Motive entdecke.

Im Studio -aber auch am Computer bei der Nachbearbeitung- passiert es ganz oft, dass aus der Ursprungs-Idee etwas gänzlich anderes entsteht. Das fasziniert mich ungemein und ich kann mich manchmal kaum bremsen.

 

DAD: Welche Materialien, Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?

BH: Digitale Spiegelreflex-Kameras, hauptsächlich Photoshop und PaintShop Photo Pro, gelegentlich auch Painter und andere.

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

BH: Bei der Landschaftsfotografie versuche ich gerne die großartige Stille und die grenzenlose Weite festzuhalten. Aber auch Detailaufnahmen reizen mich immer wieder. Insgesamt bin ich experimentierfreudig, am Computer bearbeite und verfremde ich meine Fotografien sehr gerne. Die Ergebnisse bezeichne ich dann als „Digitale Fotokunst“.

Ich hoffe natürlich, damit das Interesse der Betrachter zu wecken. Wie sie meine Arbeiten interpretieren oder was ihnen daran gefällt oder auch nicht, können natürlich nur sie selbst beantworten …

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DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

BH: Jedes Projekt ist auch gleichzeitig mein Lieblingsprojekt. Sonst würde es nicht gehen.

Im meinem „Waldrauschen“-Projekt versuche ich Wäldern und Bäumen mit bewegter Kamera durch „Wischtechnik“ eine verzauberte Stimmung einzuhauchen. Diese kleinen, surrealen Welten haben es mir sehr angetan.

 

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DAD: Woran arbeitest du gerade?

BH: Momentan bin ich total von der Makro-Fotografie begeistert, davon wird es in Zukunft wohl mehr zu sehen geben.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit Grafikprogramm und hinter der Kamera wach?

BH: Das Warten auf den besonderen Moment und die Neugier auf das Ergebnis!

 

DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

BH: Immer mit offenen Augen durch die Welt gehen! Viel experimentieren und ausprobieren! Für konstruktive Kritik offen sein, dadurch lernt man! Nicht so viel kopieren, das bringt auf Dauer keinen Spaß! Und ganz wichtig: Spaß und Freude nicht vergessen (lacht).

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
 Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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