Frau Doktor via Posterlounge.de

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DailyArtDesign Interview mit Marion Doktor- Bergemann alias Frau Doktor – Fotografin

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

MDB: Ich bin ein Spätstarter was die Fotografie betrifft, obwohl ich familiär eigentlich vorbelastet bin. Für mich wurde das erst alles interessant, nachdem die Digitalfotografie und die Kameras bezahlbar wurden. Von da an habe ich mich Schritt um Schritt fotografisch weiter durch Blumen gekämpft, die haben wenigsten still gehalten. Dann kam mein großes PC Interesse dazu, gepaart mit der Möglichkeit einiges auch bei Webdesign und Softwareentwicklung zu lernen und erste Möglichkeiten von Photoshop kennenzulernen.

Dann habe ich mich intensiv mit der Mischung aus Fotografie und Photoshop beziehungsweise Fotobearbeitungsprogrammen beschäftigt und so bin ich zu diesen FineArts gekommen und meine Texturarbeiten sind in den Mittelpunkt gerückt. Allerdings sind daneben Makros immer meine große Leidenschaft.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

MDB: Ich würde da jetzt noch nicht von Karriere reden. Irgendwann dachte ich, du kannst ja mal deine Werke außer in der Familie weiter zeigen und die Familien war auch völlig überrascht solche Bilder bei mir zu sehen. Mir hat das alles sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon heute auf das viele Neue was ich dafür noch lernen möchte.

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DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

MDB: In der Zwischenzeit habe ich auch ein kleines Netzwerk von Künstlern, in dem wir uns austauschen über alle Internetkanäle und überall gibt es geniale Künstler die mich inspirieren, manchmal ganz bestimmte Bilder, manchmal der Stil der Künstler. Begonnen hat alles mal mit den Bildern und Tutorials von Anita Schneider. Heute sind es aber auch viele andere, die ich ebenso quasi zu meinen Musen zähle. Flickr ist mir hier eine schier unendliche Quelle um neuer Werke von tollen Künstlern kennenzulernen. Schöne Fotos, bestimmte Lichtsituationen, Farben oder Stimmungen inspirieren mich und ich suche sie in meinem Alltag.

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

MDB: Ich habe Hund und Katze und bin sehr viel in der Natur, hier finde ich meine Motive. Dann reise ich gerne, auch Jahre später dienen mir Fotos meiner Reisen als Grundlage für Texturarbeiten. Da ich auch fotografisch immer mehr lernen möchte, kommen auch da immer wieder neuen Ideen dazu.

 

DAD: Welche Materialien, Medien, Software benutzt du für deine Kreationen?

MDB: Grundlage sind immer meine eigenen Fotos, dann bin ich „Jäger und Sammler“ im Internet was Texturen, Brushes und Tutorials betrifft, die ich weiter verwenden darf und verschiedene Fotobearbeitungssoftware, oft ältere Programmvariationen. Am meisten nutze ich aber Lightroom mit vielen verschiedenen Presets und ergänzend wenn Ebenen gebraucht werden, eine ältere Variante von PS beziehungsweise Elements. Aber da habe ich aber schon noch einige Wünsche (lacht).

Aber auch Magazine wie die Digitalfotografie oder das E-Magazin der delighted-fotoschule.de sind Ausgangspunkt für das Lernen und Probieren.

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse ihre seinen Betrachtern?

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MDB: Ich finde Texturarbeiten so interessant, weil sie so zwischen Fotografie und Malerei liegen und ich gehe davon aus, das es genau auch das ist, was den Betrachtern gefällt. Erst kommt das Foto und nur ein passendes Motiv lässt dann mit der passenden Textur oder Bearbeitung daraus ein interessantes Bild werden. Ich hoffe immer meine Art der Bearbeitung ist dann das, was nicht nur mich, sondern auch den Betrachter begeistert. Die Geschmäcker sind ganz unterschiedlich und ich probiere noch so viel aus, einen eigenen Stil würde ich das noch nicht nennen, dafür sind einfach die Möglichkeiten schier unerschöpflich.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

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MDB: Angefangen über den Blog habe ich mal mit einem Farbenprojekt, jede Woche eine Farbe und ein passender Beitrag, das hat mir viel Spaß gemacht und über diese Projekte habe ich dann auch mein kleines Netzwerk ausgebaut. So gab es jedes Jahr interessante Projekte unter den Fotografen und Fotodesignern, welche auch meinen Blog bekannter machten und mir halfen immer mehr dazu zu lernen. Dieses Jahr war ich da weniger vertreten, aber nächstes Jahr werde ich mich wieder neuen Herausforderungen stellen. (lacht).

 

DAD: Woran arbeitest du gerade bzw. womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

MDB: Ein Kalenderprojekt habe ich dieses Jahr im Rennen, weiter geht es noch bei einer Hochzeitszeitung für eine Diamante Hochzeit, ein ganz privates Projekt mit vielen Fotos.

Die Hundefotografie steht auch auf meinem Plan, mal sehen was ich auf dem Gebiet bewegen kann.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit an der im Grafikprogramm und hinter der Kamera wach?

 MDB: Meine Tiere, die meistens dabei um mich sind, der eine auf dem Schreibtisch -mein Kater- und draußen beim Fotografieren mein Hund Jamie (lacht).

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DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

MDB: Macht nur das, was euch Spaß macht, seid offen ganz viel zu lernen und versteht Kritik an euren Arbeiten genau als solches. Nicht allein die Technik ist wichtig, sondern das Sehen lernen, seid tolerant anders Denkenden gegenüber, Kunst ist auch immer Geschmackssache und was mir gefällt, muss anderen nicht gefallen, ist aber deswegen nichts Negatives.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

Weitere Informationen:

 

Romi Na gefällt dieser Artikel

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