Susanne Herppich via Posterlounge.de

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DailyArtDesign Interview mit Susanne Herppich – Fotografin

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

SH: Ich bin Jahrgang 1960 und seit meiner Geburt wohnhaft in Soest in Nordrhein-Westfalen. 1981 schloss ich meine Ausbildung zur Fotografin ab. Ich bin verheiratet und nach einer Familienpause – ich habe zwei Kinder – wurde ich in verschiedenen kreativen Bereichen beruflich tätig. Augenblicklich ist meine zweite Heimat in Südholland, genauer gesagt Ouddorp auf der Insel Goeree.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotografin gestartet?

SH: Nach Überwindung meiner analogen „Photo-Phase“, in der ich viel handwerkliches Geschick entwickelte, zum Beispiel auch durch unzählige Stunden in der Dunkelkammer zur Bearbeitung der Bilder. Ich freundete mich dann Jahre später doch noch mit der digitalen Fotografie an… Und das macht mir sehr viel Spaß und ist mittlerweile auch eines meiner liebsten Hobbys geworden! In diesem Sinne erhielt ich einen künstlerischen Schub in meiner 2. Wahlheimat: mein holländisches Paradies!

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

SH: Einen ausgesprochenen Lieblingskünstler habe ich nicht, aber auf den vielen zum Beispiel fotografischen Plattformen im Internet bewundere ich einige, ohne unter ihnen eine Rangfolge herstellen zu wollen.

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

SH: Meine Motive entleihe ich aus der Natur, wobei Landschaftsaufnahmen maritimer Umgebung und auch Makroaufnahmen, beispielsweise Blüten in Verbindung mit Tropfen, mir am meisten Freude bereiten.

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DAD: Welche Materialien und Medien benutzt du für deine Kreationen?

SH: Ich arbeite mit einer DLSR von Nikon und – wichtiger als der Body – sind hochwertige Objektive. Für immer mit dabei habe ich aber auch eine kleine Kompakte. Beim Fotografieren gestalte ich meine Motive schon so, dass eine nachträgliche Bearbeitung nur noch sporadisch erfolgt.

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

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SH: Meinen Stil kann ich nicht genau analysieren. Sehr viel Wert lege ich auf Natürlichkeit in meinen Bildern, denn genau das, was ich im Moment des Fotografierens sehe und empfinde, möchte ich festhalten und andere später daran teilhaben lassen. Bei meinen Landschaftsaufnahmen, zum Beispiel Strandbildern, lasse ich mich nicht von festen Vorhaben leiten, sondern gestalte meistens situativ. Dabei kann es vorkommen, dass ich meine menschliche Gesellschaft und die Zeit aus den Augen verliere, so dass es später heißt, „wo warst du denn schon wieder und was hast du denn so lange gemacht…?“ Wenn diese Menschen – die zunächst mein Tun nicht verstanden haben – das Ergebnis betrachten, müssen sie bekennen, dass sie manchmal für Ausschnitte dieser schönen Welt blind sind.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

SH: Schon für meine Abschlussprüfung wählte ich unter anderem ein Schwarzweiß-Bild eines in Milch eindringenden Wassertropfens. Diesen Vorgang habe ich damals als Sequenz dargestellt. Auch heute noch faszinieren mich diese Tropfenwelten, zum Beispiel auf Gras, Blüten und Blütenblättern.

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DAD: Woran arbeitest du gerade?

SH: Momentan bearbeite ich bereits vorhandene Motive zu Ansichtskarten und Kalendern.

Meine bevorzugten Motive sind und werden auch für die Zukunft bleiben: Strand – Dünen und Meer o h n e Verfremdungseffekte. Auch Nah- und Makroaufnahmen von Blüten und Insekten werden auch weiterhin von großem Interesse für mich sein.

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm beziehungsweise hinter der Kamera wach?

SH: Die immer wieder neu zu entdeckenden Schönheiten der Natur halten mich wach und lassen die Spannung auf das zu erwartende Ergebnis wachsen.

 

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DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

SH: Authentisch bleiben, sich nicht verbiegen, Lernbereitschaft erhalten und fördern, Spontanität und Spaß an der Sache haben, mit offenen Augen durch die Welt gehen und wenn nötig, auch mal mit geschlossen Ohren, bei zum Beispiel ungerechtfertigter Kritik – meine Kunst muss in erster Linie mir gefallen; wenn andere sie auch mögen – um so schöner! Außerdem muss man sich schon Grundbegriffe der Fotografie erarbeitet haben.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
 Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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