Mierswa-Kluska

© Mierswa-Kluska

Die Seele der Musik – das Fotografenduo Mierswa-Kluska

© Mierswa-Kluska

Jeder Instrumentenbauer wird bestätigen: Ein Instrument hat eine Seele. Und gerade bei den Klängen guter Musik fragt man sich doch oft, was in der Musik steckt, wie es der Künstler schafft, solch Kunstwerk zu kreieren und so viel Gefühl zu transportieren, was sicher bei klassischer Musik am augenscheinlichsten, oder besser: am hörbarsten ist. Doch wie schaut es denn im Inneren eines Instruments aus? Schon allein diese Frage assoziiert man mit der Seele dessen. Nimmt man es aber wörtlich und fragt nach dem Innenleben des Kontrabasses, gelangt man ‚Näher an die Klassik’ und zwar der Berliner Philharmonie und damit zu einer wirklich genialen Kampagne, die von Scholz & Friends entwickelt und durch die einzigartigen Fotografien vom Fotografenduo  Andreas Mierswa und Markus Kluska umgesetzt wurde.


 „It’s not to see the world, but create…“

(Mierswa-Kluska)

© Mierswa-Kluska

Die Makrofotografie der bekannten Fotografen Andreas Mierswa und Markus Kluska  schafft es tatsächlich, aus einem einfachen Instrument einen musikalischen Raum (wörtlich!), ein richtiges Musikzimmer also, zu erschaffen. Allein wie das Licht durch die geschwungene Öffnung der Geige oder des Kontrabasses fällt und somit an einen wunderschönen Dachboden in einem alten Schloss erinnert (mit nur ein wenig Phantasie kann man sogar die Vögel draußen auf der Wiese singen hören). Das Instrument von innen mutet sehr groß an, und im allerersten Moment beginnt man beim Anblick des Zimmers dieses einzurichten. Musik wird räumlich, greifbar als Teil des Lebens.

 

Das Fotografenduo Mierswa-Kluska ist für seine Spezialeffekte in der Fotografie bekannt. Oft wird beim Namen Mierswa-Kluska eine Person mit Doppelnamen erwartet, aber tatsächlich spielen beide Künstler nur im Doppel. Die Partner sind beide aus Bayern, beide um die 40, beide eher leise als laut. Ihr Studio, eine ehemalige Autowerkstatt, liegt in München, doch arbeiten sie international für renommierte Magazine, wie Madame, Elle, Vogue Accessory, Tush, die russische Vogue oder die italienische Amica. Und Svarowski oder Falke buchen die beiden Fotografen sehr gern da die Einzigartigkeit ihrer Arbeiten für sie spricht.

© Mierswa-Kluska

„Combining creativity and technology inspires new ways of looking at things. It drives our obsession to create the perfect image, and above all, to define our client’s products as objects of desire.“

(Mierswa-Kluska)

Begonnen haben sie mit ihrer Arbeit in den frühen Neunzigern, als die digitale Technologie in die Fotostudios einzog. Dieses neue Tool nutzten sie aus, experimentierten und entwickelten ihre unverkennbare und immer wieder innovative Handschrift.

 

© Mierswa-Kluska

Beeinflusst durch die tschechische Fotografie der Avantgarde der Zwanziger Jahre, Peter Keetman und die absurden Kombinationen von Guy Bourdin schaffen sie immer wieder ganz neue Kreationen, die einfach nur atemberaubend sind. Und eines: perfekt.

 

 

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