Markus Mauthe via walderlebnisraum.de

© Markus Mauthe via walderlebnisraum.de

Entdeckungsreise durch die Natur: Umweltschutzfotograf Markus Mauthe

Vor einigen Tagen trudelten die aktuellen „Greenpeace Nachrichten“ in meinen Briefkasten. Die Zeitschrift wurde von meiner Vormieterin abonniert und bisher nicht als vermisst gemeldet. Beim Durchblättern am Küchentisch blieb ich an einer ausführlichen Fotostrecke hängen. Ein bunter Ara, der über das satte, dunkle Grün eines Waldes durch die Luft gleitet. Kakteen die sich still in einer Steinwüste in Bolivien unter einem mit tausenden Sternen übersäten Nachthimmel erheben.  Es sind Bilder wie von Postkarten: idyllisch und doch so voller Leben und Energie.

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„Nicht mehr fünf, sondern zwei vor zwölf“

Im Gegensatz zu anderen Umweltschützern versucht Fotograf Markus Mauthe seinen Zuschauern die Schönheit und die Wunder der Welt vor Augen zu führen.

„Über die Schönheit der Bilder will ich bei den Zuschauern Emotionen wecken, sie begeistern und gleichzeitig sensibilisieren. Ich glaube, dass sich Umweltschutz so am besten vermitteln lässt.“  (S. 7, Greenpeace  Nachrichten 01/2013)

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Es gibt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten die vom Aussterben bedroht sind. Das Aussterben von Arten ist ein natürlicher Prozess. Jedoch wurde er durch den Menschen weit aus beschleunigt, sodass die Aussterberate bis zu tausend Mal höher ist. Wir zerstören die Lebensräume von Tieren, beeinflussen ein empfindliches, ökologisches Gleichgewicht und treiben den Klimawandel voran.

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Mit seiner Fotografie führt uns Markus Mauthe vor Augen, was wir täglich aufs Spiel setzten, was ein Teil von uns, beziehungsweise wovon wir ein Teil sind. Seit 2003 arbeitet der Naturschutzfotograf für Greenpeace und tourt durch ganz Deutschland um seine Bilder in Form von Diashows zu präsentieren.

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Arbeit mit Greenpeace: „Naturwunder Erde“

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In den letzten zwei Jahren reiste Markus Mauthe quer durch die ganze Welt und arbeite an dem Projekt „Naturwunder Erde“ mit Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation unterstütze den Fotografen finanziell und plant für November 2013 eine große Vortragsreihe mit fast 300 Shows. Dabei werden Mauthes Bilder und Erlebnisse präsentiert. Auf seinen Reisen in die entferntesten Winkel der Erde fotografierte er die verschiedensten Lebensräume. Ob Wüste, tropischer Regenwald, Gebirge oder Seen und Flüsse – an insgesamt 17 Reisezielen gab es für den Fotografen so einiges zu entdecken. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit dem Biologen Jürgen Paeger beim Knesebeck Verlag ein Bildband erscheinen. Bis es jedoch soweit ist, wird Markus Mauthe weiterhin mit der Kamera die Wunder der Erde entdecken.

 

 

 

Vom Hobbyknipser zum Umweltschutzfotografen

„Ich habe das Privileg unterwegs sein zu dürfen, was vielen Menschen durch ihre Lebensumstände nicht gestattet ist. In Form meiner ausdrucksstarken Fotografie habe ich die Möglichkeit, Menschen zu „berühren“. Ich versuche den Zuschauern meiner Vorträge das Gefühl zu vermitteln, welches ich empfinde wenn ich unterwegs bin – so nahe wie es mit dem Medium irgendwie möglich ist.“ (Markus Mauthe)

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Im Alter von 17 Jahren überquerte Markus Mauthe den Afrikanischen Kontinent. Mit 20 radelte er mit dem Fahrrad einmal quer durch Neuseeland. Eins ist klar: Markus Mauthe sucht das Abenteuer. Aufgewachsen in einer reiselustigen Fotografenfamilie wurde der Grundstein für Markus Mauthes heutige Arbeit schon früh gelegt. Nach der Ausbildung zum Fotografen verdiente er seinen Lebensunterhalt durch Diavorträgen mit Bildern und Geschichten aus fernen Ländern, Kulturen und einzigartigen Landschaften. Mit seinen Reisen durch die unberührte Natur wuchs in ihm der Wunsch, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Mit seinen Fotografien versucht er nun, auch in anderen Menschen diesen Wunsch zu erzeugen.

 

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