Monika Juengling via posterlounge.de

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Schwarz trifft Weiß – der Herbst-Trend im Interiorbereich 2013

Wieso sollte es im Einrichtungsbereich anders sein als im persönlichen Leben? Wenn Gegensätze sich treffen, ziehen sie sich meist an. Vorausgesetzt die Basis stimmt. Und genau das ist bei Schwarz und Weiß der Fall. Oft waren beide als Nicht-Farben verschrien, wurde Schwarz in den Neunzigern mit Presspappen-Jugendzimmerschrank gleichgesetzt (mal Hand auf`s Herz: Wer hatte nicht eine solche Interiorsünde irgendwo bei sich zuhause herumstehen, erst recht bei relativ schmalem Budget!). Seit dem Hype des Skandinavischen Wohnstils ist Weiß ganz vorne in der Einrichtungsskala mit dabei – und zusammen sind sie unschlagbar.

lidija via posterlounge.de

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Schwarz und Weiß bilden ein ganz harmonisch-sympathisches Paar, und zwar ohne dabei langweilig zu sein. Der klare Kontrast dieses extremen Hell-Dunkel-Gegensatzes vereint Spannung und Ruhe in einem. Wie dies vereinbar ist? Sehr gut, sehr einfach und so, dass das Ergebnis einfach ein großes „Aaaahhh“ oder ein „Oooohhhh“ der allerpositivsten Art auslöst. Spannung entsteht schon allein aus der Gegensätzlichkeit der Farben. Allerdings heißt es dabei, die feinen Akzente zu setzen, Muster zu mixen, unterschiedliche Formen zu kombinieren und vielleicht das ein oder andere Accessoire in einer ganz anderen Farbe zu kombinieren.

Schwarz als Einrichtungsfarbe beispielsweise an der Wand oder in den Möbeln eignet sich hervorragend in großen Räumen. Viel Tageslicht sollte vorhanden sein, da Schwarz auch viel davon schluckt. Glänzende Materialien, weiche Textilien geben dann dem raum die gemütliche Atmosphäre. Kleine Räume hingegen sollten als Grundfarbe eher zu Weiß tendieren, da Weiß einen Raum optisch öffnet. Schwarz bildet dazu dann die perfekten Akzente. Filigrane Accessoires sind dabei der Eyecatcher schlechthin, ohne nur Schwarz zu sehen.

Bilder von fermliving via wohnideen24.com & tine k home.com

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Wer nun nicht unbedingt seine gesamte Einrichtung neu kaufen will, kann sich den grandiosen Schwarz-Weiß-Effekt gezielt durch die kleinen Dinge des Lebens ins Haus holen. Für das Wohnzimmer empfehlen sich schwarz-weiße Bilder, Kissen, Plaids, Vasen und Teelichthalter, die alle zwar die gleichen beiden Farben aufweisen, aber andere Muster, Formen und Materialien haben.

 

Bilder: ferm living & house doctor

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© Bilder: ferm living & house doctor

In der Küche steht sicher das Geschirr an erster Stelle. Kombiniert mit Bildern in Schwarz-Weiß wird die einfachste Küche zum Kitchen-Star schlechthin!

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Auch im Bad lassen sich super schwarz-weiße Utensilien kombinieren – Duschvorhang, Fläschchen, Döschen, Badematte und Handtücher…

ferm living via lunoa.de

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Minimalistisch, pur, zeitlos sind Attribute, die sich hervorragend mit der kontrastreichen Farbkombination verbinden lassen. Und ein weiterer Vorteil des „Looks der Gegensätze“  ist: Man sieht ihn sich nicht über.  Die puren, reduzierten Töne sorgen dafür, dass nichts überladen wirkt. Allein bei Geschirr kommt dies zum Tragen, da viel Geschirr, das nur in Weiß oder nur in Schwarz gehalten ist, nie „zu viel“ anmutet. Kombiniert man es mit dem konträren Farbgegenpart, ergibt sich  ganz von selbst ein Muster und ein elegantes Ensemble, das ganz ohne viel Tamtam, ohne überladene Muster, ohne schreiende Farben ein klares Statement setzt. Ganz in Ruhe und ganz klar akzentuiert. Wird dieses kleine Beispiel auf alle Einrichtungsebenen übertragen, wird ganz schnell offensichtlich, welch große Wirkung die kleine Farbkombination hat – ein perfektes Duo, das nie aus der Mode kommt.

 

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