Agostino Lo Coco via Posterlounge.de

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DailyArtDesign INTERVIEW mit Agostino Lo Coco – Fotograf

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

ALC: Mein Name ist Agostino Achille Lo Coco. Ich bin 1969 auf Sizilien geboren und aufgewachsen. Seit mehr als 20 Jahren Fotograf aus Leidenschaft, setze ich mich autodidaktisch mit allen Facetten der Fotografie auseinander. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit Videoprojekten.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

ALC: Vor mehr als 20 Jahren als Autodidakt.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

ALC: Einen ganz besonderen Platz in meiner Arbeit nimmt  immer wieder Sizilien ein. In sensiblen und ästhetischen Bildern zeige ich meine Heimat und ihre Menschen aus stets neuen Perspektiven. Einer  meiner Lieblingsfotografen ist daher auch  Ferdinando Scianna, dem es mit seinen Fotografien gelungen ist, Sizilien zu „erzählen“.

 

DAD:  Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

ALC: In meinen künstlerischen Fotografien kann  ich meine kreative und phantasievolle Seite ausleben. Ich sehe etwas in einem Objekt, was meine Phantasie in Gang bringt, und ich beginne damit zu „spielen“. Ich sehe vielleicht etwas darin – vor meinem inneren Auge -, und versuche, es durch eine Fotografie „herauszuholen“. Es können Formen oder auch nur Farben sein, die meine Kreativität anregen.

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DAD: Welche Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?

ALC: Ich liebe die Natürlichkeit. Das spiegelt sich auch in meinen Fotografien wieder. Ich bearbeite meine Fotos möglichst nicht, und verwende keine besonderen Programme. Form, Farbe‚ „Gestalt“, Licht und Vorstellungskraft sind für mich die wichtigsten Faktoren.  Mein Leitmotiv ist:

Wenn es mir gelingt, den Betrachter meiner Fotografien emotional zu berühren, bedeutet es, es ist mir gelungen, die Seele eines Bildes mit einem einfachen „Klick“ einzufangen.

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

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ALC: Ich habe im Laufe der Zeit meinen eigenen Stil entwickelt und den Fokus auf abstrakte Fotografien gelegt.

Meine Fotoserie „gocce astratte“ ist  2011 in Deutschland im Rahmen audiovisueller Lesungen dem deutschen Publikum vorgestellt worden und hat große Anerkennung sowohl bei der Presse als auch beim Publikum gefunden.

In einem Zeitungsartikel über mich heißt es:

“(…) eindrucksvolle wie sensible Fotografien. Agostino Lo Coco fasst den Charakter der Texte aus Kirsten Barbas Feder in Bilder von eindrucksvoller Stille, die durch die Kraft der Authentizität überzeugen. Kein Foto ist gestellt, alles wirkt echt und ungeschminkt.” (Eckernförder Zeitung, Iris Haulsen)

Ich denke, dass es genau das ist, was die Betrachter meiner Fotos besonders berührt, was ihr Interesse weckt. Meine Fotos sind zwar abstrakt, aber gleichzeitig wirken sie echt. Weil sie es sind.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

ALC: Meine Fotoserie „gocce astratte“ ist mein erklärtes Lieblingsprojekt. Die Bilder sind zum großen Teil nachts entstanden. Wegen der Atmosphäre und des Lichts, das ich dazu benötigte. Inspiriert dazu haben mich die Erzählungen der Autorin Kirsten Barba. „Gocce“ ist das italienische Wort für Tropfen. Und in jedem der dargestellten Tropfen befindet sich ein Traum auf seiner Reise durch das Universum. Der Rest ist der Phantasie – dem Traum  – des Betrachters überlassen …

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DAD: Woran arbeitest du gerade?

ALC: Es entsteht im Moment ein zweites größeres Projekt mit ähnlichem Thema wie die der „gocce astratte“.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit hinter der Kamera wach?

ALC: Die Liebe zu meiner Arbeit und das fertige Ergebnis zu sehen.

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DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

ALC: Sehen und vor allen Dingen staunen lernen! Immer wieder Neues ausprobieren, Leidenschaft in jedes Projekt legen. Den Moment festhalten und versuchen, die Seele eines Bildes einzufangen. Es gibt nichts Schöneres, als mit seiner Kunst ein Zeichen zu setzen.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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