Andrea Meyer

© Andrea Meyer

DailyArtDesign INTERVIEW mit Andrea Meyer – Künstlerin

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

© Andrea Meyer

AM: Kreativität war schon in meiner Kindheit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Nach dem Abitur habe ich aber erst einmal eine kaufmännische Ausbildung gemacht.

Erst später – nach der Geburt meines ersten Kindes – habe ich meine kreative Ader wieder entdeckt. Um wieder in die Materie herein zu finden habe ich Zeichenkurse zu den Themen Stillleben und Portrait belegt.

Danach folgten einige Jahre des autodidaktischen Studiums. Ich habe mich mit der Fotografie und der Bildbearbeitung sowie der digitale Malerei auseinander gesetzt.

Seit 2009 beschäftige ich mich mit der Acrylmalerei und seit Neustem auch mit der Ölmalerei. Dabei hole ich mir regelmäßig Rat bei einem Künstler, der Malkurse anbietet.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstler gestartet?

AM: Im Jahr 2010 habe ich erste Arbeiten veröffentlicht. Zunächst meine Fotografien. Später dann meine Malereien.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

AM: Ich mag die Arbeiten von Edward Hopper sehr gerne. Sein Spiel mit Licht und Schatten fasziniert mich.

Die Inspiration für meine Bilder kommt oft aus meiner derzeitigen Laune. Es gibt Tage, da habe ich Lust realistisch zu arbeiten und an manchen Tage möchte ich etwas Abstraktes ausprobieren.

© Andrea Meyer via posterlounge.de

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

AM: Die Ideen entstehen oft im Alltag. Zum Beispiel koche ich abends und sehe dabei einige Zutaten dekorativ auf der Arbeitsplatte liegen. Oder ich erinnere mich an einen schönen Urlaub und möchte die Erinnerung daran in einem Bild konservieren.

 

DAD: Welche Materialien, Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?


AM: Meine Malereien entstehen meistens in Acryl oder Öl auf Leinwand.
 Für die digitalen Malereien benutze ich Art Rage und für die Bildbearbeitung Gimp.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

AM: Ich habe keinen durchgängigen Stil. Mal arbeite ich abstrakt und dann wieder realistisch. Ein wiederkehrendes Element in meinen Arbeiten ist allerdings der Einsatz von Komplementärkontrasten. Und ich denke, dass es die Farben sind, die den Betrachter ansprechen.

 

© Andrea Meyer

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

AM: Mein Lieblingsprojekt war bisher das „Stillleben mit Äpfeln“. Die Grundidee ist simpel: drei Äpfel auf einer Tischplatte. Aber durch die Spiegelung in der Platte und den rot-grün Kontrast im Bild wird es interessant.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade beziehungsweise womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

AM: Aktuell arbeite ich an einem Bild, das eine Gruppe Frauen im Stil der 30er Jahre am Strand zeigt. Wenn ich damit fertig bin, werde ich mich selber mal überraschen lassen…

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit an der Leinwand wach?

AM: Ich muss in diesem Moment Lust haben an genau diesem Bild zu arbeiten. Wenn ich nicht hundertprozentig bei der Sache wäre, dann würde man es hinterher im Ergebnis sehen.

 

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DAD:  Hast du als erfahrener Künstler ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

Jeder sollte das machen, woran er Freude hat und was er als schön empfindet. Konstruktive Kritik kann man umsetzten, aber man soll sich dabei immer treu bleiben.

 

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

AM: Ich danke euch!

 

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