AD Design

DailyArtDesign Interview mit Angela Dölling alias AD Design

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

AD: Geboren in Köln-Porz lebe ich seit über 20 Jahren in Solingen im Bergischen Land. Das Interesse für Fotografie und Gestaltung begleitet mich seit frühster Kindheit, jedoch beruflich konnte ich diese Leidenschaft erst sehr viel später umsetzen. Als Autodidakt begann ich mich bereits 1998 mit der digitalen Bildbearbeitung zu befassen. Was als Hobby und Leidenschaft begann machte ich dann 2010  zu einem beruflichen Teil meines Lebens – unter anderem habe ich zwei Jahre lang professionell in einem Fotostudio gearbeitet und Neugeborene, Kinder und Familien fotografiert.

© AD Design via posterlounge.de

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotografin oder Künstlerin gestartet?

AD: Freiberuflich arbeite ich seit Oktober 2010 als Fotodesignerin und Fotokünstlerin.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

AD: Ich kann nicht sagen das ich einen Lieblingskünstler oder Lieblingsfotografen hätte, es gibt einige die mich persönlich sehr ansprechen und mit Ihren Bilder faszinieren wie Tom Ang, Steve McCurry, Mario Testino, Eve Arnold, Alfred Stieglitz und Ansel Adams. An Ansel Adams mag ich besonders die gekonnte Reduzierung auf Schwarz-Weiß. Ich liebe das, obwohl meine Bilder sehr farbig sind. Das Leben selber und die Vielzahl der Künstler, denen man im World Wide Web begegnet inspirieren mich tagtäglich und lassen so das entstehen, was in meinen Bildern ist. Die Inspiration ist eine Sache; die andere, was dann im Eigenen daraus entsteht.

 

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

AD: Die Ideen entstehen eigentlich spontan, ich fotografiere selten Motive, wo schon im Voraus feststeht, was später daraus werden soll. Mein Fotoarchiv ist sehr groß und enthält viele Bilder aus der Natur und der Tierwelt, wie auch Stillleben und Reisefotografien. Es ist immer stimmungsabhängig, welche Art von Bild ich an einem Tag erstelle – ob reine Fotografie oder Fotokunstbild. Bei der Bearbeitung habe ich mir vorher auch keinen wirklichen Plan zurechtgelegt. Es passiert einfach – die Wahl der Textur oder der Bearbeitungsmöglichkeiten. Ich experimentiere sehr gerne. Jedes Bild ist somit sehr spontan und individuell.

 

DAD: Welche Software benutzt du für deine Kreationen?

AD: Alle meine Bilder entstehen aus meinen eigenen Fotografien. Hauptsächlich nutze ich Photoshop und zur Bearbeitung für meine Fotokunstbilder auch Texturen. Wenn ich meine digital gemalten Werke erstelle, mache ich das in Corel Painter und Photoshop. Die digital gemalten Bilder entstehen auch aus meinen Fotografien. Absolutes „Muss“ beim Arbeiten ist mein Tablet von Wacom.

 

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei seinen Betrachtern?

AD: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich einen Stil habe, ich sehe mich eher sehr vielseitig in dem, was ich mache. Ich mag das Experimentieren und Verändern. Diese Vielseitigkeit könnte auch sehr viele unterschiedliche Betrachter ansprechen. Ich mag es abstrakt, romantisch, fantasievoll, klassisch, zart – es ist einfach stimmungs- und motivabhängig.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

AD: Da gibt es viele, ein bestimmtes habe ich nicht – gerade aktuell sind es die Bilder von der wunderschönen Nordseeinsel Amrum, die ich bearbeite und als Fotokunstbilder oder Fotografien veröffentliche.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade und womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

AD: Ich versuche viele meiner Bilder, die noch im Archiv schlummern zu veröffentlichen – zum Teil ganze neue, zum Teil auch noch welche aus den letzten Jahren.  Das ist gar nicht so einfach, da ständig neue Bilder hinzukommen, wenn ich unterwegs bin mit meiner Kamera.  Auch arbeite ich an vielen Kalendern für 2014 und mal sehen was sonst so noch kommt.

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit hinter der Kamera wach?

AD: Kreativ zu sein – hinter der Kamera und auch am PC – bedeutet für mich Entspannung vom stressigen Alltag. Beim Fotografieren in der Natur kann ich mich auch über die kleinen Schönheiten unserer Welt erfreuen.

 

DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

AD: Basiswissen in der Fotografie, wie auch in der Bildbearbeitung sind sehr wichtig. Es gibt viele gute Bücher, Workshop DVD’s und Internetseiten mit Tipps und Tricks zur Fotografie und Bildbearbeitung. Austausch unter Fotografen und Künstler kann sehr hilfreich sein, gemeinsame Fototouren machen Spaß und sind sehr lehrreich, wenn der andere schon mehr Erfahrungen hat. Um zum eigenen Ich als Künstler zu kommen sollte man viel Experimentieren, vor allem nicht nach Trends schauen, sondern sich selbst verwirklichen.

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DAD: Vielen Dank für das Kurz-Interview und alles Gute für Deine weitere Künstlerkarriere!

 

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