Bernd Wachtmeister via kunstnet.de

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DailyArtDesign INTERVIEW mit Bernd Wachtmeister – Künstler

© Bernd Wachtmeister via Posterlounge.de

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

BW: Zunächst ganz herzlichen Dank für die Gelegenheit hier ein paar Fragen über mich und mein kreatives Schaffen beantworten zu dürfen.
Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich professionell mit visueller Kommunikation.
Das Zusammenspiel von Formen und Farben beim Malen und Zeichnen haben mich schon sehr früh fasziniert.
Aus dieser Leidenschaft entsprang mein „erlernter Beruf“ des Grafikdesigners.
Seit 12 Jahren entwickle ich aber – wie auch schon vor meiner Studienzeit – ganz persönliche, auftragsfreie Bilder, die ich als limitierte Kunstdrucke zum Verkauf anbiete.
Im Gegensatz zu früheren Bildern sind die heutigen digital also virtuell am Mac (Apple-Computer) kreiert.
Das Glück, über meine „freien Werke“ – die Vektorgrafiken- in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten zu haben, hat mich darin bestärkt, meiner künstlerischen Arbeit mehr Zeit und Raum zu geben und mich inzwischen auch voll und ganz als Bildender Künstler – oder passend zu meiner Arbeitsweise „New Media Artist“ – zu fühlen und zu verwirklichen.

 

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DAD:  Wann hast du deine Karriere als Künstler gestartet?

BW: Offiziell mit Abschluss meines Designstudiums, 1991.
Inoffiziell schon mit circa vier Jahren beim Zeichnen mit dem Großvater. (lacht)

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

BW: Paul Klee war ein wichtiges Vorbild. Sein unerschöpflicher Schaffensdrang und seine farbharmonisch exzellenten Werke haben mich schon als Jugendlichen begeistert und künstlerisch motiviert. Das Betrachten seiner Bilder in Kunstzeitschriften erzeugte in mir ein ähnlich angenehmes und wärmendes Gefühl wie akustisch die Songs der Beatles.

 

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

BW: Mein Themenspektrum ist kunterbunt. Vieles, was das Lebendige beschreibt. Lustiges, Schwieriges, Helles und Dunkles – Metaphern zu Situationen des Lebens.
Ich versuche gezielt etwas in mir zu entdecken und „nach außen zu modellieren“.
Dabei ist vieles ernst gemeint aber auch Humor und Ironie sind Facetten meiner „Verbildlichung“.

 

 

 

DAD: Welche Materialien, Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?

BW: Meine Werkzeuge sind: Tuschestift, Papier, Scanner, Grafikcomputer (Mac), Adobe Illustrator (Software) und am Ende steht dann ein Ausgabegerät, meist ein digitaler Drucker. Maus und Tastatur sind wohl die Werkzeuge, die ich (manuell) im zeitlichen Gesamtprozess zur Entstehung meiner Arbeiten am häufigsten einsetze.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

BW: Die klare oft üppige Farbigkeit könnte anziehend wirken. Die Kompositionen. Die eigentümlichen Figuren.
Das grafisch Perfekte und vielleicht auch der hin und wieder zum Vorschein kommende Humor.

 

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DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

BW: Ein Lieblingsprojekt habe ich nicht. Das frischeste also neueste Bild ist stets – wenn ich rundum zufrieden bin – mein vorübergehendes Lieblingsprojekt.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade bzw. womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

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Meine beruflichen Zukunftspläne beinhalten einen hoffentlich weiterhin wachsenden Erfolg meiner „Vektorkunst“. Auch werde ich selbstverständlich weiter als Designer tätig sein und mich allen kommenden Herausforderungen stellen.
Falls es sich anbieten sollte, so könnte ich mir durchaus vorstellen auch künstlerisch-kreativ mit Kindern oder Jugendlichen zu arbeiten und mein künstlerisches Talent und die Freude am kreativen Schaffen weiterzuvermitteln.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit an der Leinwand wach?

BW: Im besten Fall die Faszination durch die Arbeit, sprich so etwas wie ein Flow-Erlebnis.
Aber auch ein konzentriertes, zielorientiertes Gestalten mit der Vorfreude auf ein bald vollendetes, interessantes Bild hält mich mühelos wach.

 

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DAD: Hast du als erfahrener Künstler ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

BW: Einen Rat, den ich an Nachwuchskreative/-künstler weitergeben kann, ist – und diesen, wohl den meisten hinlänglich bekannten Ratschlag habe ich vor Jahren selbst einmal von meinen Professoren bekommen – nicht zu vergessen, dass es für spätere Erfolge unabdingbar ist, sich jeden Tag möglichst viele Stunden mit kreativem Schaffen – wie auch immer dieses im Einzelfall aussieht – zu beschäftigen. Sicher ist Talent eine wichtige Voraussetzung aber ohne tägliches Training wird man keine Meisterschaft erreichen können. Ich denke, dies ist mit Leistungssport durchaus vergleichbar. Ganz wichtig ist es auch, sich stets an anderen ausgezeichneten Arbeiten zu orientieren – und orientieren heißt hier keinesfalls kopieren.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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