Christine Ellger via Posterlounge.de

© Christine Ellger via Posterlounge.de

DailyArtDesign INTERVIEW mit Christine Ellger – Fotografin

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

© Christine Ellger via Posterlounge.de

CE: Immer gern (lacht). Meinen Lebensunterhalt verdiene ich als Diplom Betriebswirtin bei der Sächsischen Justiz. Daneben bin ich Hobbyfotografin. Seit meiner Kindheit male ich gern, leider nur mit durchschnittlichem Talent. Mit der Digitalfotografie und den vielfältigen Möglichkeiten der Bildbearbeitung eröffnete sich für mich eine neue Welt mich künstlerisch auszudrücken. Nunmehr male ich mit Licht (lacht). Als Siegerin der Jahreswettbewerbe der Zeitschriften Foto Digital und d-pixx  konnte ich 2009 und 2010 hervorgehen. Erste bis dritte Plätze belegte ich bei Fotowettbewerben der Zeitschriften Photographie, FotoPraxis und foto Magazin. Im April 2012 war ein Motiv von mir das Coverfoto des Air France Magazin. Außerdem wurden acht Fotomontagen von mir im September 2012 auf dem Pingyao Photography Festival in China gezeigt. Im Augenblick stelle ich einige Arbeiten im Gasthaus Altkleinzschachwitz No. 1 aus.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotografin gestartet?

CE: Vor ca. 8 Jahren.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der
Arbeit?

CE: Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und Claude Monet als Inbegriff des Impressionismus. Aus der Gegenwart die polnischen Künstler und Fotografen Leszek Bujnowski und  Dariusz Klimczak. Seit 2004 bin ich Mitglied bei der Fotocommunity über die ich viele Anregungen erhalte.

© Christine Ellger via Posterlounge.de

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

CE: Inspiriert werde ich von der Natur, der Literatur, meiner Fantasie, den Bildern anderer Künstler.  Außerdem schöpfe ich aus dem Fundus eigener Fotos.

 

DAD: Welche Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?

CE: Ich fotografiere mit einer Canon EOS 60D und diversen Objektiven. Die Fotos bearbeite ich mit Photoshop CS 6.

© Christine Ellger via Posterlounge.de

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

© Christine Ellger via Posterlounge.de

CE: Meine Motive sollen die romantischen Emotionen des  Betrachters berühren. Mit meinen Montagen erzähle ich märchenhaft, idealisierte Geschichten. Ich bevorzuge Motive die durch Licht, Farbe und Formen bezaubern. Ich versuche die Bilder klar und verständlich zu gestalten. Dabei halte ich mich in der Regel an bestimmte Gestaltungsprinzipien wie zum Beispiel die Drittel-Regel oder eine durchdachte Linienführung.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

CE: Meine Lieblingsprojekte haben sich mit der Zeit verändert. In der Anfangszeit der Fotografie waren für mich Blumen, vorrangig Mohnblumen, ein immer wiederkehrendes Motiv. Zurzeit liegt mein künstlerischer Schwerpunkt auf der Herstellung von verspielt, fantasievollen Foto-Composings.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade und womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

CE: Da ich mir mit meiner Kunst nicht den Lebensunterhalt verdienen muss, habe ich die große Freiheit  nur das zu tun was mir Spaß macht. Mein nächstes Projekt wird sicher eine  Montage sein. Die richtige Idee dafür wird mir der Alltag bringen. Gern würde ich aber auch ein gutes Nebelmotiv realisieren.

© Christine Ellger via Posterlounge.de

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm und hinter der Kamera wach?

CE: Fotografieren vergleiche ich mit Pilze suchen. Ständig suche ich nach schönen Motiven und bin fasziniert  wenn ich etwas entdecke. Für mich ist die Arbeit mit Photoshop spannend und anregend. Das hält meine Fantasie und Kreativität wach.

 

DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

© Christine Ellger via Posterlounge.de

CE: Mit den Augen lernen. Die Arbeiten anderer Fotografen und Maler studieren. Gestalterische Grundlagen verinnerlichen und das richtige Gefühl für ein gutes Motiv entwickeln. Mit Seele, Fantasie und Freude fotografieren. Einen eigenen Stil ausbilden. Die technischen Möglichkeiten der Kamera ausloten und experimentieren. Grundlagen der Bildbearbeitung aneignen und anwenden. Im RAW-Modus aufnehmen um alle Informationen für die spätere Bearbeitung zu sichern.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

Weitere Informationen:

 

Maria Di Martino gefällt dieser Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *