Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

DailyArtDesign INTERVIEW mit Fotografin Daniela Beyer alias Moqui

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

DB: Ja gern. Ich bin gebürtige Karl-Marx-Städterin. Mit 16 hatte ich meiner Heimatstadt wegen einer Ausbildung in Nürnberg den Rücken gekehrt, aber das Heimweh hat ich mich bereits nach 1 Jahr wieder  zurückkehren lassen.  Hier habe ich dann eine Ausbildung im Bürobereich abgeschlossen und bin nun seit mehr als einem Jahrzehnt darin tätig. Für mich ist die Naturfotografie der perfekte Ausgleich zum Berufsleben.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotografin gestartet?

DB: Bereits als Kind war ich gern und viel in der Natur unterwegs, und irgendwann war eine rosafarbene Kinderkamera mein Begleiter.  Zu dieser Zeit natürlich analog mit dem guten ORWO Schwarz-Weiß-Film.  2005 konnte ich mir meine erste und bisher einzige digitale Kompaktkamera leisten. Das war toll, man konnte die Bilder gleich betrachten! Es dauerte nicht lange und ich erwarb eine digitale Spiegelreflexkamera von Canon. Seitdem ist meine Ausrüstung ständig gewachsen, und ich bin bei Canon geblieben. Durch das Lesen von verschiedenen Zeitschriften und Büchern und durch praktische Tipps von in der Zwischenzeit kennengelernten Fotografen habe ich mich immer weiter entwickelt. Aus dem Knipsen ist Fotografieren geworden.

 

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

DB: Mein Lieblingskünstler ist die Natur. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, ihre Farben und Stimmungen.  Ich finde meine Inspiration auf den Streifzügen durch die Natur.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

DB: Das ist sehr unterschiedlich.  In Zeitschriften, im Internet und auch häufig im Fernsehen sehe ich Beiträge mit tollen Bildern zu verschiedenen interessanten Gebieten.  Also lege ich mich im Urlaub auf ein Gebiet fest, aber die Motive ergeben sich dann vor Ort. Gerade die tierischen Begegnungen sind Zufall.

 

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

DAD: Welche Materialien / Medien / Software benutzt du für deine Kreationen? 

DB: Meine Ausrüstung besteht aus mehreren Canon Spiegelreflexkameras mit verschiedenen Objektiven im Brennweitenbereich von 10 mm bis 400 mm, Verlaufsfiltern und natürlich verschiedenen Stativen. Zur Bearbeitung der Bilder verwende ich Lightroom 3 und Photoshop CS 5 mit Plugins und Texturen.

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

DB: Meist versuche ich die Natur in ihrer Natürlichkeit abzulichten, aber es macht auch Spaß die Bilder durch Texturen und Farbspielereien zu verändern. Meine Werke zeigen all das, was man erleben, sehen und fühlen kann, wenn man sich der Natur respektvoll nähert und ihr zuhören kann. Eine Besonderheit mancher Bilder ist die Langzeitbelichtung. Durch diese Technik  kann ich Bewegung und Zeit sichtbar machen.

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

DB: Mein letztes Projekt oder besser gesagt, mein letzter Urlaub war reich an fotografischen Höhenpunkten und Naturerlebnissen. Ich habe wohl mein Herz an die Ostsee verloren. Rügen war schon sehr schön, aber dann im Herbst war ich auf Fischland-Darß-Zingst und hab dort zum ersten Mal die Hirschbrunft erlebt und fotografiert. Außerdem kam mir ein Sandregenpfeifer mehrmals so nah, dass er die Naheinstellgrenze meines Objektives unterschritt. Eine Möwe wollte wohl Freundschaft mit mir schließen.

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

 

 

DAD: Woran arbeitest du gerade / womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

DB: Ich war viel im Erzgebirge unterwegs. Der Winter hatte sich dort mit viel Schnee niedergelassen und es in ein winterliches Märchenland verwandelt. Ich hoffe auf ein paar wirklich „coole“ Bilder!

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de

DAD:  Was hält dich bei der Arbeit an der Leinwand / im Grafikprogramm / hinter der Kamera wach?

DB: Im Stehen lässt es sich schlecht schlafen und wenn ich mich für die Makrofotografie auf den Boden lege, ist dies meist nicht komfortabel genug, um es sich gemütlich zu machen. Da die Fotografie meine Leidenschaft ist, habe ich mir bisher noch keine Gedanken ums Wachbleiben machen müssen.

 

Moqui via posterlounge.de

Moqui via posterlounge.de

© Moqui via posterlounge.de


DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

DB: Jeder hat mal klein angefangen. In der heutigen Zeit sind Foren, in denen  man seine Bilder hochladen kann, ein guter Anfang. Man sollte  aber  ein Forum  wählen, in dem man Tipps und Kritik von echten Profis erhält. Auch Bücher zum Thema Fotografie sind geeignet, sich mit der Technik und dem Blick fürs Motiv vertraut zu machen.

 

 

DAD: Vielen Dank für das Kurz-Interview!

 

 

 

 

 

Mehr Informationen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *