heiwe´s camera obscura via Posterlounge.de

© heiwe´s camera obscura via Posterlounge.de

DailyArtDesign INTERVIEW mit Heiko Westphalen alias heiwe´s camera obscura – Fotograf

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

HK: Moin Moin! Was gibt es über mich selbst zu sagen? Fotografie hat mich immer begleitet und begeistert, selbst zu einer Zeit, in der ich selbst nicht aktiv sein konnte. Vom Ursprung im grafischen Gewerbe zu Hause habe ich viele Jahre meine Kenntnisse dem klassischen Kunden in der Lithografie oder Druckerei zur Verfügung gestellt. Seit einiger Zeit komme ich nun endlich selbst dazu, meinen eigenen Weg und meine Art der Sicht auf die Dinge zu finden.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

HK: Aktiv bin ich für mich selbst jetzt seit circa anderthalb Jahren wieder. Ich präsentierte meine Werke in kleineren Ausstellungen in Cafés und Kneipen in Berlin/West zwischen 1980 und 1986. Bedingt durch meine berufliche Neuorientierung und Familiengründung, kam es zu einer geringen eigenen Aktivität im Bereich der Fotografie für 20 Jahre. Beruflich war ich jedoch unter anderem in der Druckvorstufe einer Lithoanstalt tätig. Zur damaligen Zeit war ich in der Bildbearbeitung an der EBV aktiv, dem Vorläufer des Apples und Photoshop.

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DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

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HK: Andreas Feininger, Ansel Adams, Günter Zint, Thomas Höpker, Diane Arbus, Herlinde Koelbl… Wo soll ich anfangen und wo aufhören? Es gibt so viele erstklassige FotografInnen!

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

HK: Augen auf und los… Aber nicht Masse statt Klasse!

 

DAD: Welche Materialien bzw. Software benutzt du für deine Kreationen?

HK: Eine eher unscheinbare Kamera und ein gutes Objektiv. Für den Rest benutze ich bei der Bildbearbeitung Photoshop und einige externe Filter.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

HK: Meinen Stil zu beurteilen überlasse ich den Betrachtern. Ich versuche genau hinzugucken und suche das scheinbar Unscheinbare. Insofern liegen die Motive dem Suchenden zu Füßen.
Vielleicht ist es auch die besondere Farbigkeit einiger Motive, obwohl für mich auch die Schwarzweiß Fotografie, eventuell mit partieller Einfärbung, einen hohen Stellenwert hat.

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DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

HK: Traditionssegelschiffe! So ein Segeltörn nimmt einen vollkommen gefangen. Die Alltagssorgen bleiben dabei beim Ablegen an Land.

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DAD: Woran arbeitest du gerade bzw. womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

HK: Ich arbeite an Bildüberlagerungen mit Texturen und generell mit allem was ablichtungswert erscheint und ist.

 

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm und hinter der Kamera wach?

HK: Vielleicht ein Schluck Rotwein – am Abend – und los geht´s. Es ist doch viel zu spannend, wenn man aus einem guten Motiv das Letzte herausholt.

 

DAD: Hast du als erfahrener Künstler und Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

HK: Es ist wichtig offen für alles zu sein und den eigenen Weg zu suchen. Inspiration ja, abkupfern nein. Nie aufgeben!

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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