Jens Berger via Posterlounge.de

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DailyArtDesign INTERVIEW mit Jens Berger – Fotograf

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?


JB: Zur Fotografie bin ich vor etwa 15 Jahren ganz unspektakulär durch den Kauf meiner ersten Digitalkamera gekommen. Seitdem hat mich die Fotografie nicht mehr losgelassen. Nach einer Weile habe ich zusätzlich die digitale Bildbearbeitung für mich entdeckt, die ich nutze, um einzelne Bilder so anzupassen, dass sie nach meinem eigenen Geschmack stimmig oder interessant sind. Wohl geprägt durch mein Studium der Biologie, beschäftige ich mich überwiegend mit Naturfotografie in den verschiedensten Facetten.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf
gestartet?

JB: Von Karriere möchte ich im Zusammenhang mit meiner Fotografie nicht sprechen. Ich sehe die Fotografie eher als entspannende Abwechslung zu meiner beruflichen Tätigkeit. Hier kann ich im Gegensatz zu meinem stressigen Alltag abschalten und die Natur genießen die mir überwiegend als Grundlage für meine Motive dient.

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DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

JB: Ich orientiere mich an keinen bestimmten Künstlern oder einer bestimmten Stilrichtung. Die Vielfältigkeit der Natur ist meine Inspiration. Insbesondere Makroaufnahmen, die sehr interessante Strukturen sichtbar machen können, die ansonsten einfach übersehen werden, inspirieren mich.

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive? 

JB: Ich gehe mit Kameraausrüstung und offenen Augen durch die Welt und versuche mir vorzustellen, welche Wirkung bestimmte Motive beim Betrachter auslösen könnten. Neue Ideen für Motive entstehen dabei meistens ganz spontan.

 

DAD: Welche Software benutzt du für deine Kreationen?

JB: Nachdem ich den Auslöser gedrückt habe, ist die meiste Arbeit schon getan, da ich die Nachbearbeitung am Computer gewöhnlich auf ein Mindestmaß reduziere oder auch schon mal gänzlich darauf verzichte. Ich nehme lediglich kleine Veränderungen vor, die in meinen Augen die Bildwirkung unterstreichen oder aber die Stimmung unterstützen, die ich mit einem Bild ausdrücken möchte.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke 
Interesse bei ihren Betrachtern?

JB: Ich möchte mich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen, da ich mich damit einschränke. Vielleicht ist genau dies mein Stil.

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm bzw. 
hinter der Kamera wach?

JB: Fotografieren in der Natur hält mich ganz von alleine wach, da ich hier entspannen kann. Die Arbeit am Computer ist gleichsam entspannend und aufregend, da durch einfachste Bearbeitungen, wie zum Beispiel Farbtonänderungen, ganz andere Bildwirkungen entstehen können. Das finde ich sehr spannend. Die Vorfreude auf das Ergebnis ist ebenso Ansporn, mich länger mit einem bestimmten Motiv zu befassen.

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DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps 
für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

JB: Es ist sicherlich hilfreich, den eigenen Blick für potentiell interessante Motive zu schulen. Man sollte nicht mit vorgefertigten Bildern im Kopf auf Motivsuche gehen, sondern lieber mal neue oder auch ungewöhnliche Techniken ausprobieren. Nach meiner Erfahrung entstehen hierbei oftmals die interessantesten Ergebnisse.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

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