Klaus Luxem

© Klaus Luxem

DailyArtDesign INTERVIEW mit Klaus Luxem – Künstler

 

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

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KL: Bereits in jungen Jahren beschäftigte ich mich mit Zeichnen, Malen, Formen von Figuren und der Erstellung von Collagen.

Ich habe mich dann auf Collagen spezialisiert, weil ich diese alte „handmade“ Technik und die Möglichkeiten über das Entstandene Gefühle und Gedanken zu vermitteln, einfach für mich als die beste Wahl empfand. Neben meiner hauptberuflichen Ausbildung zum Dipl.-Betriebswirt und Lehrer an einem Wirtschafts-Gymnasium, habe ich in den ganzen Jahren, mit einigen wenigen Pausen, nie aufgehört, an Collagen zu arbeiten.

 

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DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstler gestartet?

KL: Meine Karriere als Künstler begann 2005 mit der Präsentation von 12 großformatigen Giclées in der Galerie Wehr (Köln/Pulheim). Meine Ehefrau  war der Meinung, dass meine Collagen auf keinen Fall nur im eigenen Haus hängen sollten, weil diese so viele Botschaften für andere Menschen enthielten, die man ihnen nicht vorenthalten sollten.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

KL: Es gibt viele Künstler, die mich ansprechen, aber Max Ernst, der in seinen Anfängen auch Collagen erstellte, die man im Museum Max Ernst in Brühl, der Stadt, in der ich arbeite, bewundern kann, fasziniert mich am meisten.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

KL: Die Ideen entstehen beim Durchblättern von Büchern, Zeitschriften, Magazinen, Werbung ect. Ich sehe etwas, was mich gefühlsmäßig und optisch anspricht, schneide es aus und hebe es erst einmal in Kisten und Kästen auf.

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DAD: Welche Materialien / Medien / Software benutzt du für deine Kreationen?

KL: Außer den ausgeschnittenen Dingen, benötige ich gute Scheren, Folien zum vorübergehenden Abdecken und Klebstoffe. Die Originale werden einheitlich und konservatorisch (also staubfrei) gerahmt. Alle Originale werden digitalisiert, um mit den entsprechenden Daten Kunstdrucke und Giclées erstellen zu können. Die Drucke auf Leinwand mit Keilrahmen erfreuen sich besonderer Beliebtheit, da sie dem Trend entsprechen Wohnungen sehr modern einzurichten.

 

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei seinen Betrachtern?

KL: Der Stil ist neo-surrealistisch. Der Galerist Thomas Wehr sieht Ähnlichkeiten mit Dali, sagt jedoch ganz strikt: Es sind „Luxems“, also ganz authentisch und einmalig in Ausdruck und Form. Die Käufer sind fasziniert von den Farben, Formen, vielseitigen Themen, dass es sich um etwas völlig Neues/Anderes handelt und weil sie die Bilder für sich selbst und ihr Leben ebenfalls deuten können.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

KL: Mein Lieblingsprojekt waren die Bilder, die sich auf die Entwicklung der Menschen vom Kind zum Erwachsenen, bezogen. Und zwar deshalb, weil ich selbst da viele Wege gehen musste, die nicht ganz so konventionell waren.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade / womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

KL: Zurzeit arbeite ich an Bildern, die eine Kehrtwendung zu weniger „schweren“ Themen machen, wie auch Stillleben und Witziges.Ich hoffe, dass diese fast 30 neue Bilder bald bei posterlounge eingestellt werden können.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit wach?

KL: Wenn ich diesen „run“ verspüre, hält mich genau dieser hellwach…da gibt es keine Uhrzeit, kein Essen. Manchmal entsteht nur ein Bild, ein anderes Mal gelingt eine ganze Serie.

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DAD: Hast du als erfahrener Künstler ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

KL: Gerade bei Collagen ist sauberste Arbeit beim Schneiden und Kleben angeraten. Man braucht schon ein gutes Auge für verwendbare Motivausschnitte und brauchbares Papier. Und natürlich viel Empathie und  Sensibilität. Ich weiß vorher nie, warum ich gerade dieses oder jenes zusammensetze; es geschieht unbewusst, eben mit der rechten Gehirnhälfte (lacht).

Erst nach Fertigstellung gelingt es in der Regel meiner Ehefrau und Muse, das Bild zu analysieren und zu interpretieren. Und so entstehen auch die jeweiligen Titel.

 

Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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