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DailyArtDesign INTERVIEW mit Lukas Bischoff alias Artill – Grafik Designer

 

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

LB: Die ersten Kontaktpunkte mit Kunst und Gestaltung hatte ich in meiner Kindheit durch meinen Vater. Daraus entwickelte sich langsam eine Vorliebe, die ich nach der Schulzeit fortsetzen wollte. Es folgte eine Ausbildung zum Mediengestalter, womit auch das Interesse weiter zunahm. Der Drang mehr über Konzeption, Planung und Umsetzung von grafischen Projekten zu lernen, brachte mich anschließend dazu ein Kommunikationsdesign-Studium an der Fachhochschule Trier zu beginnen. Aktuell bin ich dabei dieses Studium mit dem Diplom abzuschließen.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstler gestartet?

LB: Während meiner Ausbildungszeit habe ich angefangen gelegentlich kleinere kommerzielle Arbeiten anzunehmen. Auf diese Kontakte aufbauend, entstand daraus während des Studiums die Basis der Selbstständigkeit, welche ich in Zukunft anstrebe. Die „Karriere“ befindet sich also noch in den Kinderschuhen…

 

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DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

LB: Die Kunstgeschichte ist voll von großartigen und inspirierenden Künstlern, die alle eine Art Vorbildfunktion haben. Zusätzlich bietet das Internet die Möglichkeit, in kürzester Zeit eine unüberschaubare Menge an neuen, jungen Talenten aus der ganzen Welt zu finden. Ich persönlich finde meist in Gesprächen oder alltäglichen Situationen kleine Details, die mich dazu anregen mir weiter darüber Gedanken machen. Diese Ansätze versuche ich dann in Ideen zu verarbeiten.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

LB: Die Verknüpfung von Alltäglichem mit innovativen, neuen Gedanken oder aber auch das Reagieren auf vorhandene Situationen, die ich neu zu interpretieren versuche, sind ausschlaggebend für neue Motive.

 

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DAD: Welche Materialien / Medien / Software benutzt du für deine Kreationen?

LB: Ich bevorzuge es eine Idee unabhängig von der Technik zu entwickeln, um dann darauf zu reagieren. Dabei entstehen oft Mischtechniken die Analog und Digital in ihren Vorzügen vereinen. Bleistift, Tusche, Fineliner und Aquarellkasten treffen dann auf Illustrator, Photoshop und Cinema 4d.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei seinen Betrachtern?

LB: Wie der Betrachter meine Arbeiten interpretiert und was er daran interessant findet, kann ich leider nicht beantworten. Ich versuche meine eigenen Vorstellungen immer so umzusetzen, dass ich persönlich, beispielsweise mit einem individuellen Zeichenduktus,  auch darin vorkomme.


DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

LB: Das Konzipieren und Erstellen des „Saladin City“ Projektes hat mir sehr viel gebracht und ebenso viel Freude bereitet. Ähnlich, nur in einem viel größeren Umfang, war es bei meiner Diplomarbeit. Speziell die Arbeitsweise, viele verschiedene Bereiche gleichzeitig zu behandeln und trotzdem das Gesamtprojekt im Auge zu behalten, spricht mich dabei an.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade / womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

LB: Ich bin in den letzten Zügen meiner Diplomarbeit, die Ende Februar veröffentlicht wird. Für die Zeit danach habe ich noch keine genauen Pläne.

 

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit mit Grafikprogrammen, Papier und Stiften wach?

LB: Neben einer riesigen Menge Kaffee ist sicherlich die eigene Motivation der ausschlaggebende Antrieb um ein Projekt voranzutreiben. Die Müdigkeit wird im „kreativen Rausch“ dann gerne überspielt.

 

DAD: Hast du als erfahrener Illustrator ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

LB: Spaß! Der einfachste Weg ist meiner Meinung nach der Versuch, sich selbst für etwas zu begeistern. Die daraus entstehende Energie und Motivation bereiten genug Antrieb, um zu lernen, sich zu entwickeln und neue Projekte zu erstellen. Auch der nötige Spaß neben den Projekten finde ich sehr wichtig und unabdingbar, um über einen längeren Zeitraum das Maximum aus sich herausholen zu können.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

 

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