Maria Di Martino via Posterlounge.de

© Maria Di Martino via Posterlounge.de

DailyArtDesign Interview mit Maria Di Martino – Künstlerin

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

© Maria Di Martino via Posterlounge.de

MM: Mein Name ist Maria Di Martino und ich bin gerne kreativ. Ich bin im idyllischen Saarland geboren und aufgewachsen. Ich studierte in Heidelberg und Frankfurt am Main Rechtswissenschaften und bin zur Zeit im Referendariat in Wiesbaden. Die Kunst begleitet mich schon mein Leben lang und wird immer eine Facette von mir sein.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstlerin gestartet?

MM: Es gibt keinen bestimmten Zeitpunkt den ich festmachen kann als: „so nun bin ich mal Künstlerin“. Es gibt regelmäßig Projekte auch graphischer oder fotografischer Art sowie Ausstellungen. Meine aktuellen Projekte findet man auf meiner Website.

 

 

© Maria Di Martino via mariadimartino.de

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

MM: Ich schaue mir gerne Werke anderer Künstlerinnen und Künstler an und lasse diese auf mich wirken. Das öffnet und erweitert den eigenen Horizont. Besonders spannend finde ich, wenn man sieht, wie dasselbe Thema von anderen Künstlern wieder ganz anders interpretiert wird und man selbst vielleicht an diesen Blickwinkel noch gar nicht gedacht hat.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

MM: Das ist unterschiedlich – entweder fasziniert mich etwas, dass ich wahrgenommen habe oder ich will einem bestimmten Gefühl eine Form geben und es festhalten. Das kann etwas Simples sein wie eine Kaffeetasse, ein Schuh oder eine Stimmung wie die Sehnsucht nach dem Frühling. Das Werk Frühlingsaufbruch gelangte 2011 in die von einer Fachjury ausgewählte Sparkassen Ausstellung in Frankfurt am Main. Dieses Bild ist auch auf Posterlounge als Poster und Leinwanddruck erhältlich.

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DAD: Welche Materialien benutzt du für deine Kreationen?

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MM: Früher habe auch viel fotografiert, Acryl und Leinwand ist ein großer Bestandteil meiner eingesetzten Materialien. Aber ich verwende auch Acryl auf Holz, Pappe und Keramik. Es finden außerdem immer wieder Papier, Tinte, Bleistift und Kreide Eingang in meine Arbeitsprozesse.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

MM: In ein Genre kann ich mich zur Zeit noch nicht einreihen, da ich gerne noch viele verschiedene Stile ausprobiere. Generell lässt sich aber festhalten, dass ich gerne ausdrucksstarke und schillernde Farben wie Rot, Blau, Gelb, Gold und Silber verwende. Oft sind auch Strukturen und Kringel zu sehen.

 

 

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

MM: Es gibt viele schöne Projekte. Ich glaube das schönste Projekt ist immer das aktuelle Projekt. Wichtig ist mir generell, das Kunst nicht abgegrenzt und auf ein Podest gestellt wird sondern Bestandteil des Lebens ist. An Kunst soll man Freunde haben. Daher finde ich das Projekt „Kunst im Schaufenster“, welches in Kooperation mit der Fachbuchhandlung Scherell & Mundt in Wiesbaden stattfindet sehr schön, denn dort wird neben der passenden Literatur auch regelmäßig Kunst geboten.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade?

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MM: Momentan beschäftige ich mich wieder mehr mit Bleistiftzeichnungen und Kreide auf Papier. Es gibt noch viele interessante Möglichkeiten sich auf das Papier zu bringen.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit an der Leinwand wach?

MM: An der Arbeit halten mich vor allem die immer wieder neuen Ideen und die Lust diese einzufangen und umzusetzen wach.

 

DAD: Hast du als erfahrene Künstlerin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

MM: Ich glaube, es ist wichtig zuerst das Sehen zu lernen. Viele Menschen kucken und sehen nichts. Daher ist es wichtig das Drumherum zu reduzieren und Dinge ganz bewusst zu betrachten.

 

Wichtig ist auch die Begeisterungsfähigkeit für eine Sache. Manchmal kann ein einfaches Motiv einen unglaublich beflügeln und fesseln. Dann malt man Tage und Nächte lang dieses Motiv immer und immer wieder und setzt es dabei in verschiedene Perspektiven und Umgebungen und kann gar nicht aufhören es zu zeichnen, obwohl man schon völlig übermüdet ist. Solche Phasen sind zwar sehr intensiv, aber wird man von diesen Schaffensprozessen mitgerissen, muss man sich darin treiben lassen.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

Weitere Informationen:

 

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