Michael Breitung via Posterlounge.de

© Michael Breitung via Posterlounge.de

DailyArtDesign Interview mit Michael Breitung – Landschaftsfotograf

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

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MB: Ich bin 31 Jahre alt, lebe in der Nähe von Erlangen und bin hauptberuflich Softwareentwickler. Künstler oder genauer Landschaftsfotograf bin ich eigentlich nur in meiner Freizeit. Davon investiere ich jedoch sehr viel in meine Fotografie und vor allem auch in die Bearbeitung meiner Fotos.

Da Fotomotive hier in Franken eher Mangelware sind, reise ich sehr gerne oder mache Kurztrips durch Deutschland. Viele meiner Fotos entstehen auf diesen Reisen. Am liebsten bin ich in Großbritannien und Irland unterwegs. Aber in Zukunft sind auch wieder etwas weitere Reisen geplant.

Neben der Fotografie schreibe ich außerdem für das online Fotografiemagazin Kwerfeldein.de und das Landscape Photography Magazin. Außerdem nehme ich seit einiger Zeit Tutorialvideos auf, in denen ich Bildbearbeitungstechniken und meine Arbeitsweise erkläre. Sehr detailliert tue ich das in meinem aktuellen Start2Finish Tutorial.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Landschaftsfotograf gestartet?

MB: Karriere kann man das noch nicht ganz nennen. 2008 habe ich mir meine erste DSLR gekauft und seither sehr viel Zeit in die Fotografie gesteckt. Ich versuche mir nun nach und nach ein zweites Standbein neben meinem eigentlichen Beruf aufzubauen.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

MB: Mein absoluter Lieblingsfotograf ist Marc Adamus. Er setzt mit seinen Landschaftsfotos Maßstäbe. Jedes Mal, wenn ich neue Fotos von Marc sehe, muss ich staunen. Wenn ich seine Fotos betrachte, verweile ich gerne, schaue mir die Details an und erfreue mich an den magischen Momenten, die er eingefangen hat.

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

MB: Mittlerweile habe ich eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie meine Fotos aussehen sollen. Die Ideen bestehen dann hauptsächlich darin, wo oder was ich als nächstes fotografiere. Dazu recherchiere ich viel im Internet und schaue mir die Fotos anderer Fotografen an. Jedoch versuche ich nicht diese Fotos später nachzuahmen, sondern ich überlege mir was nötig ist, um noch mehr aus einer Szenerie herauszuholen. Vor Ort findet man oft noch ganz andere Blickwinkel, die man noch nicht auf Fotos gesehen hat. Danach halte ich Ausschau.

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DAD: Welche Software benutzt du für deine Kreationen?

MB: Ich arbeite mit Adobe Lightroom und Photoshop. Mit Lightroom verwalte ich meine Fotos und führe die RAW- Konvertierung durch. Der Großteil meiner Bildbearbeitung findet jedoch in Photoshop statt.

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

MB: Auf den meisten meiner Fotos findet man weite Landschaften, fotografiert in magischem Licht. Intensive, klare Farben und zahlreiche Details machen meinen Stil aus.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

MB: Für Tamron durfte ich letzten August mit einer Vorversion des SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD Teleobjektiv auf Motivjagt gehen. Das hat mir deshalb besonders Spaß gemacht, weil es eine Herausforderung für mich war, nicht wie sonst meistens mit Weitwinkel zu fotografieren. Mit den Ergebnissen bin ich aber sehr zufrieden.

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DAD: Woran arbeitest du gerade?

MB: Momentan plane ich einen Fototrip entlang der Westküste der USA. Dort möchte ich die spektakulären Küsten in Washington und Oregon fotografieren.

 

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit hinter der Kamera wach?

MB: Ich bin oft sehr früh unterwegs, um meine Fotos zu machen. Morgens um 4 fällt das Aufstehen schon mal schwer, besonders im Urlaub. Sobald der Himmel dann aber zu glühen beginnt, ist jede Müdigkeit verflogen.

 

DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

MB: Ich hätte einen Buchtipp, den ich gerne teilen möchte. Als ich angefangen habe, zu fotografieren, hat mir „Der fotografische Blick“ von Michael Freeman sehr geholfen, meine Fotos zu verbessern.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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