Nailia Schwarz

© Nailia Schwarz

DailyArtDesign INTERVIEW mit Nailia Schwarz – Fotografin

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?
NS:
Hallo! Ich komme aus Russland, Sankt-Petersburg, dort hab ich eine Kunstschule besucht und später Kunstgeschichte studiert. In Sankt-Petersburg  habe ich mein deutschen Mann kennengelernt, später haben wir geheiratet und so bin ich in Deutschland gelandet. Zur Fotografie bin ich durch Photoshop gekommen. Als ich mein erstes Kind bekam, wollte ich die Babypause nutzen um etwas Neues zu lernen. So habe ich bei einer Fernschule Graphikdesign zu studieren angefangen. Da sollte man auch mit Photoshop umgehen können. Am Anfang war es schrecklich, aber es wurde mit der Zeit besser. Irgendwann wollte ich eigene Bilder für die Projekten nutzen, und so habe ich mir meine erste Spiegelreflex Camera besorgt und mit dem Fotografieren angefangen. Das hat mich so fasziniert dass mir klar wurde, dass Fotografieren genau das ist, was ich von da an machen wollte.

DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotografin gestartet?
NS:
Anfang 2009 habe ich beschlossen Fotografin zu werden.

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?
NS:
Ich habe mehrere Lieblingskünstler, und nicht immer die gleichen. Manche machen tolle Stillleben wie z.B. Carl Warner, andere fantastische Landschafts- oder Naturfotos wie Yann Arthus-Bertrand. Ich mag wie Elliot Erwitt die Menschen sieht und Irving Penn ist auch einfach großartig. Aktbilder finde ich bei Ilya Rashap sehr stillvoll und sinnlich. Vor einiger Zeit hab ich Bent Objekts von Terry Border zum ersten Mal gesehen. Die Idee fand ich einfach toll,  es hat mich inspiriert und so ist meine „Simple Things“ Serie entstanden.

© Nailia Schwarz

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?
NS:
Hm, öfter kommen die Ideen aus dem Alltag –  beim Kochen, Putzen, Einkaufen, Autofahren. Oder wenn ich ein bestimmtes Detail sehe und schon fällt mir dazu eine Geschichte ein. Oder es entwickelt sich schon beim Shooting, man fängt mit einer Sache an und am Ende kommt etwas ganz anderes dabei heraus.

DAD: Welche Materialien / Medien / Software benutzt du für deine Kreationen?
NS:
Lightroom3, Photoshop CS5.

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei seinen Betrachtern?
NS:
Da sollte man die Betrachter fragen oder? Schwierig… ich wage zu behaupten, dass meine Bilder Geschichten erzählen, ich versuche an gewöhnlichen Sachen ungewöhnlichen Seiten zu zeigen. Genau das hat mich so an Fotografie fasziniert.

© Nailia Schwarz

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?
NS:
Für mich ist jedes Projekt ein Lieblingsprojekt. Aber grundsätzlich das was mir zum ersten Mal gelungen ist, ist mein Lieblingsprojekt. So z.B. das Bild „Nussmännchen mit dem Hund“ mein Lieblingsbild aus der Serie „Simple Things“ und weil es das erste war.

DAD: Woran arbeitest du gerade / womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?
NS:
Zurzeit ist Ostern das ganz große Thema. Frühling, Tulpen, alles was dazu gehört ….

DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm oder hinter der Kamera wach?
NS:
Das Wunsch-Ergebnis zu sehen!

DAD: Hast du als erfahrene Fotografin ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?
NS:
Bilder anderer Künstler anschauen, lernen, merken, selbst ausprobieren, für Kritik offen sein.

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

 

 

Nailia Schwarz gefällt dieser Artikel

Ein Gedanke zu “DailyArtDesign INTERVIEW mit Nailia Schwarz – Fotografin

  1. Pingback: Nailia Schwarz | die Fotoserie Simple Things – einfach richtig gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *