Ralph Klein

© Ralph Klein

DailyArtDesign INTERVIEW mit Ralph Klein – Fotograf

DAD: Erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

RK: Mein Name ist Ralph Klein, ich bin 49 Jahre alt und meine große Leidenschaft ist die Fotografie und Bildbearbeitung. Hauptberuflich bin ich tätig als Werkzeug-Konstrukteur. Seit ca. 4 Jahren beschäftige ich mich in meiner Freizeit sehr mir der Fotografie und der dazu gehörenden Bildbearbeitung.

© Ralph Klein via posterlounge.de


DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

RK: Das Hobby Fotografie übe ich schon sehr lange aus. Die Fotomontage, bzw. die Bildbearbeitung mit Photoshop habe ich mir selbst beigebracht. Vor etwa 4 Jahren habe ich in einer Fotozeitschrift ein tolles Foto entdeckt. Dies war für mich der Entschluss, so etwas auch zu erlernen. Seit dieser Zeit habe ich viel am Laptop geübt und ausprobiert, bis dann die ersten Erfolge bei Fotowettbewerben eingingen.

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der
Arbeit?

RK: Da gibt es einige Künstler die für mich perfekt sind. Wenn Sie sich mal meine Homepage anschauen, dann werden Sie merken, dass alle Bilder die dort zu sehen sind Fotomontagen sind. Dort sind 50 digitale Künstler mit Ihren Werken zu sehen. Für mich sind die besten, Frank Melech, Uli Staiger, Pavel Kaplun, Hans Peter Kolb und Tom Krieger um nur ein paar zu nennen.

 

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

RK: Mir gehen viele Fantasien durch den Kopf. Oft versuche ich Tiere mit in die Fotomontage einzubauen wie z.B das Zebra aus dem Zoo. Dann setze ich mich zu Hause hin und frage mich, was kann ich mit diesem Tier anfangen. Bei diesem Beispiel habe ich das Zebra in einen Raum gestellt. Hinter dem Zebra hängt ein Bild, in dem das Tier mehrmals wieder zu sehen ist. Manchmal versetze ich mich auch in die Denkweise eines Kindes. Das Bild mit dem Pilzhaus im Wald ist dabei heraus gekommen. Während des Zeichnens kommen immer wieder neue Ideen, die mit in das Bild einfließen. Zum Schluss muss ich 100%ig mit dem Ergebnis zufrieden sein. Ich habe auch schon einiges weggeworfen, obwohl ich einige Stunden daran gesessen habe. Zwei Beispiele sind das Pilzhaus und das Zebra.


DAD: Welche Materialien / Medien / Software benutzt du für deine Kreationen?

RK: Ich arbeite mir Photoshop CS5. Dazu habe ich mir mal ein Grafiktablett gekauft, was das digitale Zeichnen doch erheblich erleichtert.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke
Interesse bei seinen Betrachtern?

RK: Mein Stil ist der Surrealismus. Ich versuche Bilder zu erschaffen, die so in der realen Welt nicht zu finden sind. Überwiegend handelt es sich dabei um lustige Bilder.

 

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DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

RK: Eins meiner Lieblingsbilder ist die Gerbera Blume mit den Schmetterlingen und das Pilzhaus was ich vorher schon beschrieben habe. Das Blumenbild gefällt mir so gut, weil es so kräftige Farben hat und den bald kommenden Sommer darstellt. Das Pilzhaus Bild ist eins meiner Favoriten, weil es das erste Bild war, welches ich mit Photoshop gemacht habe. Kurz darauf schrieb mich die Redaktion von Photoshop Creative an um dieses Bild in Ihrer Zeitschrift zu veröffentlichen. Darauf war ich natürlich sehr stolz.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade & womit wirst du uns in Zukunft an 
künstlerischen Projekten erfreuen? 

RK: Im Moment mache ich viele lustige Bilder mit Tieren, da ich vor kurzem im Zoo war und viele Fotos gemacht habe. Ich werde auf jeden Fall bei der Fotomontage bleiben, da es mich reizt mit Fotos und Kreativität ein tolles Bild zu erschaffen.

© Ralph Klein via posterlounge.de

DAD: Was hält dich bei der Arbeit hinter der Kamera wach?

RK: Eine gute Tasse Kaffee mit Milch und Zucker.
DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

RK: Man sollte einfach mal mit einem einfachen Grafikprogramm anfangen. Fotos einlesen und der Kreativität freien Lauf lassen. Ich kann nur sagen, wenn man Spaß daran hat, dann kommen die Erfolge automatisch. Ist dieser dann einmalig eingetreten, dann treibt es einen immer mehr an, weiter zu machen.
Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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Falko Follert gefällt dieser Artikel

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