Seabstian Krebs via Posterlounge.de

© Seabstian Krebs via Posterlounge.de

DailyArtDesign INTERVIEW mit Sebastian Krebs – Fotograf

 

DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

SK: Einen richtigen professionellen künstlerischen Werdegang habe ich eigentlich nicht. Momentan studiere ich Ingenieurwesen, was nicht wirklich etwas mit Kunst zu tun hat.

Allerdings beschäftige ich mich seit meiner Kindheit mit der Fotografie. Damals habe ich immer wieder von meiner Familie Einwegkameras geschenkt bekommen und habe diese meist auch sehr schnell gefüllt. Einige Zeit später gab es dann meine erste Kompaktkamera – noch mit Wechselfilm. Vor 5 Jahren gab es dann eine digitale Spiegelreflexkamera und mit dieser hat sich dann meine Aktivität noch einmal signifikant verstärkt.

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DAD: Wann hast du deine Karriere als Fotograf gestartet?

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SK: Im Prinzip fing es mit dem Kauf meiner Spiegelreflexkamera an, ab dem Zeitpunkt versuchte ich nicht einfach nur zu knipsen sondern gute Fotos zu schießen. 
Ich verbrachte den größten Teil meiner Freizeit damit auszuprobieren, zu lernen und besuchte einige Workshops. Ab dann begann ich auch meine Fotos zu veröffentlichen. Voran gebracht hat mich außerdem eine halbjährige Reise nach Australien, dort gab es viele Motive die mich sehr fasziniert und auch geprägt haben.

Der bisherige Höhepunkt war, als ein Bild für eine größere Ausstellung ausgewählt wurde.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

SK: Ich finde, dass es sehr viele Künstler gibt die atemberaubende Kunst schaffen und ich bin da sehr offen für neue Eindrücke und Varianten.
 Für die meiste Inspiration sorgt eigentlich meine direkt Umgebung. Ich bin immer wieder fasziniert was die Natur aber auch das urbane Leben alles an Motiven zu bieten hat.

 

DAD:  Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

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SK: Meist kommen die Ideen sehr spontan wenn ich unterwegs bin und ein Objekt, eine Szene oder anderes sehe. Dann weiß ich sofort wie ich es darstellen will und beschäftige mich damit. Deswegen habe ich auch so gut wie immer eine Kamera dabei.

 

DAD: Welche Kamera und Software benutzt du für deine Kreationen?

SK: Meine Hauptkamera ist meine Canon 400D, aber ab und zu, bei spontanen Aktionen benutze ich auch mein iPhone. An Software benutze ich Pixelmator oder wenn ich viel Unterwegs bin auch iPhoto für iOS. Ich versuche jedoch meine Bilder so ursprünglich zu lassen wie sie sind. Deswegen nutze ich nur ein paar Grundfunktionen.

 

DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

SK: Es ist schwierig sich selbst einem Stil zuzuordnen.

Ich denke meine Fotos zeigen in gewisser weise alltägliche Dinge, an denen viele Menschen schon vorbei gekommen sind. Ich versuche diese Motive und Momente aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und ihre besondere, teilweise atemberaubende Seite zu zeigen.

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

SK: Ich würde mein ganzes künstlerisches Schaffen als ein großes, ewiges Projekt sehen. Ein Projekt die Welt immer weiter zu erkunden, zu verstehen und ihre interessantesten Momente festzuhalten.

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DAD:  Woran arbeitest du gerade?

SK: Momentan arbeite ich an nichts bestimmtem, aber bestimmt begegnet mir bald wieder ein interessantes Motiv.

 

DAD: Was hält dich bei der Arbeit hinter der Kamera wach?

SK: Wenn ich einmal ein Motiv gefunden habe, beschäftige ich mich meist sehr genau damit, das ist eine Phase von sehr hoher Konzentration. Ich versuche auf jedes Detail zu achten und meistens mit einem Versuch das Bild zu schaffen, das ich will. Da ist jede Müdigkeit wie weggeblasen.

 

DAD: Hast du als erfahrener Fotograf ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

Ich würde jedem empfehlen am Anfang so viel wie möglich zu experimentieren und sich selbst auszuprobieren. Das beschränkt sich nicht nur auf die Motivwahl, sondern auch auf die technischen Aspekte. Wenn man einmal seinen Stil gefunden hat, sollte man trotzdem nie stehen bleiben und sich immer versuchen zu verbessern und neue weitere Varianten zu entdecken.

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DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview!
 Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

SK: Danke für diese Möglichkeit, mich und meine Arbeiten hier vorstellen zu können.

 

 

 

 

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