Schafferart via Posterlounge.de

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DailyArtDesign INTERVIEW mit Ulrike Schaffer alias Schafferart – Künstlerin

 

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

US: Ich lebe und arbeite im schönen Schleswig-Holstein und hab vor einer halben Ewigkeit mal ein Studium für Kunsttherapie angefangen. Nach drei Jahren musste ich es jedoch vorzeitig beenden, da die Studiumskosten zu teuer geworden sind. Kunst ist und war jedoch immer präsent und so habe ich immer weitergemacht.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstlerin gestartet?

US: Ganz bewusst gestartet bin ich Anfang 2011. Ich hab mir gesagt, wenn nicht jetzt, wann dann. Und nachdem viele gesagt haben, wie gut meine Sachen sind. Da hab ich losgelegt.


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DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

US: Es gibt für mich viele Künstler, die ich sehr schätze. Gerade in meinem Bereich, der abstrakten Malerei und Grafik ist es unmöglich sich auf einen festzulegen.
Meine Inspiration kommt eher aus dem Alltäglichen heraus.

 

DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

US: Meistens aus Gesprächen oder Situation, die mich so elektrisieren, dass ich gar nicht anders kann, als einfach loszulegen. Manchmal ist es auch ein Moment, wie ein Tag am Meer, der mich so fasziniert, dass ich zu Stift und Papier greife.


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DAD: Welche Materialien benutzt du für deine Kreationen?

US: Ich verwende vor allem Kugelschreiber, Papier, Edding sowie Leinwand.


DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

US: Mein Stil ist unverwechselbar. Er ist abstrakt und anders, da ich mich ganz auf meine Art zu malen und zu zeichnen konzentriere und so aus einer Inspiration ein erster Strich entsteht, darauf folgend Formen und Muster entstehen, die letztendlich in einem Bild seine Vollendung finden.

 

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DAD: Womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

US: Ich denke, dass ist eher eine Frage für den Betrachter selbst. Ich kann dazu nur so viel sagen, der Betrachter schaut sich meine Werke an und deutet jedes Bild auf seine ganz eigene Weise, da kein direkter Bezug zur Wirklichkeit vorhanden ist. So entsteht eine Kreativität in ihm selbst, was mich als Künstlerin außerordentlich freut.

© Ulrike Schaffer - Cello

 

 

 

 

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

US: Mein Lieblingsprojekt waren definitiv die Instrumente, die ich mit meinen TILLYGRAPHIEN versehen habe. Ich konnte so zwei künstlerische Richtung, die Musik und die Kunst verbinden.Durch die Instrumente konnte ich so in 3D gehen, was einen ungeheuren Effekt auf meine Arbeiten hatte.

DAD: Woran arbeitest du gerade?

US: Im Moment habe ich zwei Projekte gleichzeitig laufen. Das eine ist ein Fotografie-Projekt, worüber ich nur so viel sagen kann, das es um Porträts von ganz besonderen Menschen geht. Das zweite Projekt sind nach wie vor meine TILLYGRAPHIEN die ich nun ins Großformat bringe. Und in diesem Fall heißt Großformat alles über 1,80m.


DAD: Was hält dich bei der Arbeit an der Leinwand wach?

US: Der produktive Prozess und die Energie, die da durch freigesetzt wird. Natürlich auch die großartige Resonanz, die mich immer wieder überwältig und mich dadurch weiter antreibt. Und nicht zuletzt einfach der Spaß, etwas tun zu können, was mir und anderen Freude bereitet.


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DAD: Hast du als erfahrener Künstler ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

US: Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer und einen langen Atem. Nicht alles funktioniert von selbst und sofort. Netzwerken ist extrem wichtig und vor allem, dass man von dem, was man macht überzeugt ist.

 

 

Mehr Informationen:

  • Künstler Website
  • Ulrike Schaffers Werke als Poster und Leinwandbilder
  • Ausstellung „TILLYGRAPHIEN“ zu sehen im KulturHof Otto Flath, Bismarckallee 5, 23795 Bad Segeberg vom 25.11.-15.12.2012 immer Fr.-So. von 14.00-17.00 Uhr

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