Lutz Baar via Posterlounge.de

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DailyArtDesign Interview mit Lutz Baar – Künstler

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DAD: Hallo, erzählst du uns ein wenig über dich und deinen Werdegang?

LB: Tja, ich bin in Berlin geboren und dort zur Schule gegangen. Nach meiner Ausbildung an einer Schule für freie und angewandte Kunst habe ich mein Glück im Norden versucht. Bin dann als 20-jähriger in Schweden gelandet und wohne immer noch dort, in der Nähe von Göteborg.

 

DAD: Wann hast du deine Karriere als Künstler gestartet?

LB: In Schweden habe ich eine Karriere als Art Director und Schriftenzeichner hinter mir. Gleichzeitig habe ich immer für den Hausbedarf gemalt. Seit acht Jahren bin ich ganzzeitig mit freier Kunst beschäftigt.

 

DAD: Hast du einen Lieblingskünstler und wer oder was inspiriert dich bei der Arbeit?

LB: Mein Lieblingskünstler heißt Lyonel Feininger und die ganze Bauhausgemeinde, Kandinsky, Klee und so weiter.

 

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DAD: Woher bekommst du die Ideen für deine Motive?

LB: Na, es kommt mir immer aufs „Wie“ an, nicht aufs „Was“. Das Motiv ist also zweitrangig.

 

DAD: Welche Materialien, Medien und Software benutzt du für deine Kreationen?

LB: Ich male mit Acrylfarben auf Leinwand. Diese fertigen Bilder können dann Ausgangspunkt sein für digitale Werke. Meine Bilder die ich zum Druck anbiete sind kaum „Reproduktionen“ sondern meist digital bearbeitet. Die gibt es also nicht in der analogen Welt. Das Bearbeiten macht mir eigentlich mehr Spaß als das Malen an der Staffelei. Software variiert, aber Photoshop ist immer dabei.

 

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DAD: Wie würdest du deinen Stil beschreiben, womit wecken deine Werke Interesse bei ihren Betrachtern?

DAD: Auf den ersten Blick sehen meine Bilder oft kubistisch aus. Mir geht es aber nicht in erster Linie darum Formen zu zerlegen sondern darum Licht zu gestalten. Das kann dann oft zu prismenartigen Formen führen. Man bedenke, Licht kann man nicht sehen, nur Beleuchtetes. Als Künstler steht es mir allerdings frei Licht sichtbar zu machen. Natürlich muss es beim Versuch bleiben (lacht).

 

DAD: Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum gerade dieses?

LB: Mein Lieblingsprojekt ist Bilder für Leute zu gestalten die sich Kunst als Fine Art Print an die Wand hängen wollen. Und dieses Projekt bringt mich morgens aus dem Bett raus. Ausstellungen in Galerien ist mir kein Ansporn länger.

 

DAD: Woran arbeitest du gerade beziehungsweise womit wirst du uns in Zukunft an künstlerischen Projekten erfreuen?

LB: Neue Software probieren und mich als Foto-künstler zu versuchen.

 

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DAD: Was hält dich bei der Arbeit im Grafikprogramm wach?

LB: 90% aller erdenklichen Bearbeitungsmöglichkeiten am Computer habe ich noch nicht probiert. Trotz Nachtschichten.

 

DAD: Hast du als erfahrener Künstler ein paar Tipps für Anfänger und Neulinge in deinem Bereich der Kunst?

LB: Falls die geschaffenen Bilder für den Druck gedacht sind auf die technische Qualität des Bildes achten. Und möglicherweise dazu nochmal eine virtuelle Schulbank drücken.

 

DAD: Herzlichen Dank für das Kurz-Interview! Für deine Künstlerkarriere wünschen wir weiterhin viel Erfolg!

 

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Romi Na gefällt dieser Artikel

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