Stadtplan Londons

Die 6 schönsten Museen und Galerien Londons!

Sie wollen London besuchen und nicht abgetretene Touristenpfade nutzen, sondern individuelle Touren machen? Besonders die Museen dieser Millionenmetropole schonen angenehm den Geldbeutel. Wer nicht gerade eine der vielen Sonderausstellungen besuchen will, die neben den normalen Ausstellungen zu finden sind, der muss keine Eintritt bezahlen! Bereits hier kann man Tage verbringen und, wenn man nicht die unzähligen Museumspläne hätte (die man für 1 Pfund erwerben kann und so freien Eintritt garantiert), würde man sich in den unzähligen Kunstwerken, Bildern und Plastiken vollends verlieren. Wer hier nicht stundenlang verweilen kann, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Wir haben für den Kultur- und Museumsbereich die 6 schönsten Empfehlungen zusammengestellt.

National Gallery und British Museum – Das Duo für Kulturjunkies

Gut zugegeben, auch das British Museum und die National Gallery müssen stetig neuen Besucherrekorden standhalten und fallen daher wohl eher nicht in die Kategorie wenig betretener Touristenpfade. Aber, beide – British Museum und National Gallery – sind großartige Institutionen der Weltkultur und sollten daher bei keinem Besuch ausgelassen werden! In London finden Sie einige der größten Kunstsammlungen der Welt – das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Das British Museum höchstselbst berherbergt auch heute noch einzigartige Kunstschätze. 1753 gegründet, um die umfangreich zusammengestellte Sammlung von Sir Hans Sloane zu beherbergen, gilt das British Museum auch heute noch zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.Wer sich die verschiedenen Bereiche und Kulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Asien, Afrika oder Amerika ansehen möchte, der sollte auf jeden Fall genug Zeit einplanen, um Schätze, wie den Stein von Rosetta oder Grafiken und Zeichnungen von Albrecht Dürer oder Michelangelo ausreichend bewundern zu können. Wer sich nur einen schnellen Überblick verschaffen will und nicht mehr als ein oder zwei Stunden im Museum verbringen möchte, ist im British Museum allerdings falsch. Besonders geeignet ist das British Museum also für Liebhaber ägyptischer und alter Kulturschätze. Vor dem Museum lässt sich nicht nur hervorragend das Stadtviertel Bloomsbury besichtigen, sondern auch von den Strapazen eines langen Museumsaufenthaltes entspannen.
Für Kulturjunkies mit dem Interessenschwerpunkt bildende Kunst, sei hier wärmstens die National Gallery auf dem Trafalgar Square empfohlen. Sie gilt als eine der umfangreichsten und bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Bis heute wurde das ursprünglich viktorianische Gebäude mehrfach an- und umgebaut. In den einzelnen Flügeln sind dann auch, entsprechend der Epoche, die Kunstwerke der einzelnen Länder untergebracht. Dabei reicht der Sammlungsumfang nicht nur über Kunst der italienischen Frührenaissance, Meisterwerke der deutschen Renaissance, oder Werke von Manet und Monet. Besonders empfehlenswert ist ein Gemälde von William Turner, das „Kriegsschiff Temeraire“. Aber auch vielen englischen Malern des 18. und 19. Jahrhunderts wird hier Tribut gezollt, wie auch den Meistern der französischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts. Für Besucher mit viel Zeit und Liebe zum Detail ist dies hier genau der richtige Ort. Und, ein kleines Schmankerl: Der wundervolle in Szene gesetzte Museumsshop bietet einige der Meisterwerke der Sammlung als preisgünstigen Miniaturkunstdruck an!

Tate Modern und Tate Britain – moderne und britische Kunst für Kenner und Einsteiger

Fast genauso bekannt und nicht minder bedeutend sind die beiden Tate Galerien. Während die Tate Britain Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, um die Sammlung des Zuckermillionärs Sir Henry Tate unterzubringen, plante man bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Erweiterung für moderne Kunstwerke. Fündig wurde man dann mit einem alten Kraftwerksgebäude, der Bankside Power Station mit ihrer riesigen Turbinenhalle, die allein bereits eine Attraktion darstellt und jährlich von mehreren Millionen Touristen bevölkert wird. Da das Gebäude riesig ist, verläuft sich die Menge aber schnell! Die Tate Modern spezialisierte sich so auf zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts. Hier wird von Monet über Piet Mondrian, Jackson Pollock, Andy Warhol und Joseph Beuys einfach alles zeigt, was im letzten Jahrhundert Rang und Namen hatte. In der Tate Britain dagegen kann man vor allem dezidiert britische Kunstwerke betrachten, von denen wohl die Präraffaeliten als Geheimtipp gelten können. In den beiden Tate Galleries findet sich moderne und britische Kunst für Kenner und Einsteiger.

Whitechapel Gallery und Wallace Collection – Zeitreisen und Pretiosen für Liebhaber
Wer den Massen im British Museum oder in der National Gallery entgehen möchte, der kann sich besonders mit der Wallace Collection oder Der Whitechapel Gallery einen hervorragenden Überblick über die Kunstszene der Metropole verschaffen. Hier sind Zeitreisen und Pretiosen für Liebhaber mit dabei!
Während die Wallace Collection die Sammeltätigkeit von Sir Richard Wallce vom Ende des 19. Jahrhunderts zeigt und dabei wunderschön gestaltete Salons erlebbar macht, ist die Whitechapel Gallery vielmehr auf aktuelle Kunstrichtungen ausgelegt und zeigt immer wieder zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts, sowie Gegenwartskunst. Sie zählt neben der Tate Modern wohl zu den bedeutendsten zeitgenössischen Galerien in London. Obwohl im etwas veruchten Bezirk Whitechapel gelegen, lohnt sich hier ein Besuch wirklich. Hier kann man dann auch schnell mal der ein oder anderen Berühmtheit über den Weg laufen. Beim letzten Besuch gaben sich nicht nur fantastische Kunstwerke die Ehre, sondern auch Drew Barrymore. Einziger Nachteil, die Whitchapel Gallery ist leider kostenpflichtig. Dafür sind hier aber spektakuläre Eindrücke zeitgenössischer Kunst garantiert. Wer also nach einem ganzheitlichen Kunsterlebnis sucht, sollte diese beiden kleinen Galerien auf keinen Fall auslassen!

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