Elisandra via posterlounge.de

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Starke Frauen zum Frauentag

Dass es wichtig ist, dass es Frauen gibt, dass man wissen sollte, was frau leistet und wie bedeutsam ihre Rolle in der Gesellschaft ist, steht außer Frage. Es bedürfte eigentlich keines besonderen Tages dazu, daran zu erinnern, da es allgegenwärtig sein sollte. Nichtsdestotrotz ist es gut, dass es ihn gibt, den internationalen Frauentag. Ein Tag zur Ehrung der Frau, zur Erinnerung an ihre Rechte und den Weltfrieden.

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Der 8. März steht für den internationalen Frauentag, für die Ehrung der Frau. Wie sollte es anders sein- der Anstoß dazu kam von einer Frau  um 1910.

Clara Zetkin schlug einen internationalen Frauentag vor, benannte aber kein Datum. Die USA setzte dem nach, denn dort hatte sich ein Komitee gegründet, um das Stimmrecht für Frauen einzuführen. Gefeiert wurde der allererste (noch nicht ganz internationale) Frauentag am 19. März 1911 in Deutschland, der Schweiz, Österreich-Ungarn, Dänemark und Österreich. In sozialistischen Kreisen etablierte sich der Tag innerhalb der nächsten fünf Jahre zum festen Bestandteil und war zudem als Aktionstag gegen den Krieg angelegt worden.

1921 dann wurde der 8. März als internationaler Gedenktag für die Frau ausgerufen und damit ihre Rolle in der Revolution geehrt.

Gerade heute zum Weltfrauentag werden all die Ikonen für die Frau, für die Frauenbewegung in den Mittelpunkt gestellt. Wer dabei eine wichtige Rolle spielt, ist unbedingt Rosie the Riveter – Rosie, die Nieterin. Sie ist das Symbol, die Metapher schlechthin, für die Frauen im Zweiten Weltkrieg, die so schwer in der Industrie arbeiten mussten. Die Darstellung von J. Howard Miller namens „We can do it“ ist wohl  die bekannteste. Doch noch heute existieren Dutzende Nachstellungen und Abwandlungen davon.

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Starke Frauen gab es wohl schon immer, auch und gerade in der Kunst. Eine von ihnen, die wohl zum Sinnbild für den Schmerz einer Frau wurde und im selben Atemzug für ihre Stärke, ist die Malerin Frida Kahlo. Ihr Werk steht für ihre Schmerzen, die sie seelisch aber auch physisch erlitt. Im Kindesalter erkrankte sie an Kinderlähmung, als junge Frau erlitt sie einen tückischen Busunfall, bei dem sich eine Eisenstange durch sie hindurchbohrte. Mehrere Fehlgeburten, zahlreiche Operationen aufgrund des tragischen Unfalls und Amputation sind wohl die schwersten körperlichen Schicksalsschläge, deren seelische Grausamkeit allein schon ausreichen, um einen Menschen daran zu Grunde gehen zu lassen. Ihre unglückliche Liebe zu ihrem Mann, der sie immer wieder betrog, war immer wieder ein weiterer Schlag, der ihre geschundene Seele rührte.

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Doch sie kämpfte weiter für ihre Ideale, für ihr Leben. Sie muss eine sehr stolze Frau gewesen sein, die immer aufrecht durch die Welt schritt, so zeigen es verschiedene Biographien. Und genau davon geht unsere Faszination für die Künstlerin und Frau aus, die ihren Schmerz in ihrer Kunst zum Ausdruck brachte und vielleicht genau dadurch auch etwas von ihrer Stärke gewann. Frida Kahlo, die Ikone.

DAD wünscht einen schönen Frauentag 2013!

 

 

Claudia Böttcher gefällt dieser Artikel

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