Ingo Gerlach via Posterlounge.de

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Schöne Ostertage!

Endlich – Ostersonntag! Bei den meisten Familien beginnt heute der Tag mit einem großen Frühstück oder Osterbrunch, bei dem die Kleinsten ungeduldig auf ihrem Stuhl herumrutschen werden. Schließlich warten die Ostereier in ihren Verstecken! Sicher wird es gerade heute auch etwas schwerer, die Nester, kleinen Geschenke und Schokohasen ausfindig zu machen – der Schnee ist einfach im Weg.
Unser ultimativer Tipp: Schneedecke anheben – darunter kommt bestimmt der ein oder andere Eierschatz zu Tage!

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Da aber sicher die Osterüberraschungen bei diesem Winterwetter eher drinnen bleiben müssen, schließlich sollen sich Osterküken & Co. nicht erkälten, hier ein paar Versteck- oder auch Suchtipps:

 

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–       Wunderbar getarnt können die bunten Osterleckereien im Blumentopf zwischen bunten Primeln und anderen Frühblühern werden – einfach mal die Blüten und Blätter anheben…

–       Auf dem Frühstückstisch tummeln sich Tassen und Teller – schon mal darunter nachgesehen? Gut angeklebt können an der Tischunterseite die besten Eier zu Tage kommen!

–       Apropos Tassen – die Tassen im Schrank unbedingt durchforsten. Auch Zuckerdosen und alles was einen Deckel hat…

–       Sehr gemein und eben deshalb wirksam sind Verstecke in Schränken. Der Kleiderschrank beherbergt sicher viele Schals und Tücher – darunter schmunzeln viele Schokohasen gern um die Wette…

–       Schul- oder Arbeitstaschen geben viel Raum her – und ohne Tipp werden die Osterüberraschungen erst nach den Feiertagen gefunden. Wer schaut schon freiwillig in seiner nach Arbeit anmutenden Tasche nach…

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Ist die Suche beendet und das Jubeln verstummt, geht es auf zum Schnee – äh Osterspaziergang! Leider sind hier wenige Bäche vom Eise befreit, aber dem Weihnachtswetter können wir nur trotzen.

 

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliegend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dring ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit‘ und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.

(Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832;
Osterspaziergang, Faust, die Tragödie erster Teil)

 

In diesem Sinne wünscht DailyArtDesign ganz einfach

 

Frohe Ostern!!

 

 

 

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