Dass Berlin immer eine Reise wert ist, wussten wir bereits. Die Hauptstadt ist ganz zu Recht Hauptstadt, auch im kulturellen Sinne. Immer etwas los, immer etwas Besonderes, immer wieder neu…
Yadegar Asisis Ausstellungen laden immer wieder zu einem Besuch ein und entführen ihre Gäste in eine andere Welt. Das von ihm geschaffene Kunstwort „Panometer“, also „Panorama“ und „Gasometer“, umschreibt eine Ausstellung seiner riesengroßen Panoramabilder, die einen atemberaubenden 360°-Blick auf sein detailgetreues Werk ermöglichen.
Erotische Waffen. Kampfjets, die an Science Fiction erinnern, fliegen im Sturzflug auf das Dekolleté einer Blondine zu. Was nach bunter Presse klingt, umschreibt eine aktuelle Fotografie-Ausstellung in Berlin. Und dabei geht es weder um Star Wars noch um James Bond.
Wer träumte als kleines Mädchen nicht davon, rapunzellanges Haar zu haben, von goldenen Tellerchen zu essen und seinen Traumprinzen zu küssen? Und wer von den heldenhaften Jungen, die auszogen, das Gruseln zu lernen, wollte nicht immer schon tapfer und klug sein, eine Prinzessin retten oder den Drachen besiegen?
Noch nie hat es eine Retrospektive der Amerikanerin in Berlin gegeben, obwohl sie kurz vor ihrem Tod 1971 in Berlin war, sogar an der Mauer und im Brecht Theater, im Osten der Stadt. Hier entstand das berühmte Porträt von Helene Weigel, die nach oben in die Ferne auf dem Foto blickt und nur wenige Monate später selbst stirbt. Doch heute Diane Arbus sie in einer großen Retrospektive in Berlin gefeiert, nicht nach Jahren oder Themen geordnet, sondern so wie ihre Arbeiten sind: perfekt, ehrgeizig, kühn und anders.
Highheels, die an Lebensmüdigkeit erinnern, Frauen mit Bubiköpfen und Bobschnitten, ultralange Beine in auffallenden Shorts – Dodo zeigte die „Neue Frau“, emanzipiert, selbstbewusst, fast arrogant. Auch der nahezu bittere Beigeschmack von Luxus und dekadentem Feiern wird deutlich. Bilder einer Großstadt eben. Dodos Bilder sind jetzt in einer Ausstellunmg in Berlin zu sehen!
Beherbergte Gallerien in den Klassenzimmern, statt Schulspeisungskantine total angesagte Restaurants und zwischendurch Events, wie der große Launch der deutschen Edition des Magazins Interview, das ist die ‘neue’ Ehemalige Jüdische Mädchenschule in Berlin.
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