Walter Quirtmair via Posterlounge.de

© Walter Quirtmair via Posterlounge.de

Das Stiefkind des Zuhauses – der Flur

 

Stundenlang verbringen wir damit, den Essbereich herzurichten, dekorieren das Wohnzimmer mit Fotos und Bildern, besorgen frische Blumen für den Lieblingskrug in der Küche, philosphieren darüber, ob eine Retro-Wanduhr oder Omas Erbstück lieber über den Küchentisch oder den Kühlschrank gehängt werden soll und greifen tief in die eigene Tasche, um die hübschesten Kissen und kuschligsten Plaids zu erstehen, ganz zu schweigen von den weichesten Handtüchern und dem coolsten Duschvorhang für unsere Spa-Zone.

 

© einrichtungs-guide.de

 

Was wir dabei vergessen? Den allersten Eindruck aufzupolieren, den die eigene Bleibe beim Öffnen der Eingangstür ausstrahlt: Den Flur. Stattdessen begrüßen uns oft ein Arrangement aus zerstreuten Schuhen, Jackenberge an lieblosen Haken, kahle Wände und vielerorts die große Kiste mit Leergut, die man schon soooo lange einmal entsorgen wollte (samt des Inhalts selbstverständlich).

 

 

 

 

© living at home.de

 

Es ist nicht einfach, den Eintrittsbereich eben nicht zu vergessen. Dient er doch nur zum Ein- und Ausgehen. Und welcher Durchgang findet schon groß Beachtung? Doch letztlich erzählt der Korridor doch viel mehr über uns, als uns lieb ist. Dort stapeln sich die Rechnungen, die man unbedingt zur Bank bringen muss neben den Schuhen mit den kaputten Absätzen, die ebenfalls am Morgen in die Tasche wandern sollen. Wenn man keine Abstellkammer hat, begrüßt den zweimal klingelnden Postmann oft der Staubsauger samt Wischeimer, die in der Ecke geparkt werden. Leider nur meist in der Ecke, die zuerst alle Blicke auf sich zieht… Schirme, Mützen, Schals und ein ganzes Wunderwerk an Taschen stapeln sich mehr oder minder ordentlich neben dem Schuhschrank. Deshalb ist es in sicher 80% der deutschen Haushalte Zeit, dem Wohn – Stiefkind etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken!

 

DailyArtDesign hat einige Tipps parat: Superschön sind 2 bis 3 flache Schuhschränke nebeneinander – spart und schafft Platz zugleich und sorgt für Ordnung. Wer seine Highheels und Co liebt, besorgt sich einen vitrinenartigen Schrank und stellt dort seine Schmuckstücke on display. Der Aha-Effekt ist gebongt!

© DailyArtDesign.de mit Fotos von ikea.de, miss-lemon.de & tropenhaus.de

Eine kleine Konsole oder Kommode eignet sich hervorragend, um Schlüssel oder Post abzulegen. Eine ausladende Deckenleuchte bringt Atmosphäre in den eher kühlen Raum. Auch mit Wandfarbe sollte eher nicht gegeizt werden – desto einladender wird es. Zwar ist der Flur von Natur aus dunkler als die anderen Zimmer, wirkt er aber umso edler, wenn die Wände in ein sattes Grau oder dergleichen getaucht werden.  Körbe, Schatullen, Boxen sind ideal, um allerlei Accessoires aufzubewahren. Eine passende Tischleuchte oder einige (vom Küchenstrauß abgezwackte) Blüten in einer stilvollen Vase bieten gleich den Blickfang schlechthin.

Und zum Schluss:

Jacken außer Saison, Staubsauger & Co gehören nicht unbedingt in das Visier von eventuellen Besuchern. Diese entweder im Kleider-/Schrank „verstecken“ oder in einen toten Winkel räumen.

 

© living at home.de

 

Und dann viel Vergnügen mit der neuen Eingangshalle – der erste Eindruck zählt eben doch!

 

Hereinspaziert!

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