Susanne Aarup via addaroom.eu

© Susanne Aarup via addaroom.eu

Klein aber ohoo – Wohnen auf engsten Raum

© RowdyKittens via Flickr.com

In Hamburg herrscht akuter Wohnungsmangel, in München scheinen die Mieten wöchentlich anzusteigen und überall schießen die Strom- und Heizkosten in die Höhe. Wer in einem großen Haus wohnt, tut der Umwelt nicht unbedingt einen Gefallen und muss dafür meistens noch ordentlich blechen. Genau dagegen richtet sich ein neuer Trend aus den USA, der sich mittlerweile zu einer richtigen Bewegung entwickelt hat: Tiny House Movement.

© RowdyKittens via Commons.Wikimedia.org

Die „Bewegung für winzige Häuser“ zeigte besonders seit der Finanzkrise 2007 wieder eine wachsende Anhängerschaft. Wie der Name der Bewegung schon erahnen lässt, verzichtet man auf große, teure Villen und findet sein trautes Heim stattdessen in einem Mini-Haus wieder. Sie sind preiswerter und in den meisten Fällen auch um ein vieles umweltfreundlicher. Es gibt sogar Designer, die gerade zu kleine Kunstwerke für die Tiny House Movement entwickeln. Ein besonderer Clou: die Mini-Häuser sind teilweise so klein (in der Regel nicht größer als 50 m²), dass ihre Bewohner sie auf Räder stellen und durch die Gegend ziehen können.

Auch in Deutschland findet der Tiny House-Lebensstil Interessenten. Dabei kristallisieren sich drei Hauptnutzungsmöglichkeiten heraus: als Hauptwohnsitz für Alleinstehende, als zusätzlicher Raum für z.B. Büro oder Gästehaus und als ein Feriendomizil. Außerdem gibt es seit 2005 in München für Studienanfänger das micro compact home, ein 3m³ großer Wohnwürfel.

© RowdyKittens via Commons.Wikimedia.org, freerangelibrarian via Flickr.com, nicolas.boullosa via Flickr.com

Wer ein kleines WG-Zimmer bewohnt oder eine hübsche 1-Zimmer-Wohnung sein Eigen nenne darf, kennt das Problem der Mini-Häuser: zu wenig Platz! Damit im Mini-Domizil nicht so schnell Chaos herrscht, haben sich Designer bereits allerlei einfallen lassen, um für mehr Stauraum zu sorgen. Und man siehe da: wohnen auf engsten Raum kann auch richtig schick aussehen. Die wichtigsten Trends, Helfer und Tipps für das Wohnen im kleinen Zimmer gibt es heute einmal von uns. Schick, effektiv und vor allem platzsparend!

 

Platzsparend Schlafen – das Bett

Das Bett nimmt wohl den meisten Platz im Zimmer weg. Eine klassische, platzsparende Alternative ist die Schlafcouch. Überhaupt scheinen sich Betten besonders gut zum aus-, ein-, hoch- und umklappen zu eignen und damit kann letztlich Unmengen von Platz gespart werden. Ein Klassiker unter den platzsparenden Möbeln ist das Hochbett. Das muss nicht zwingen nach Kinderzimmer aussehen. Wer möchte kann sich entweder ein Hochbett selber zusammen bauen oder aus den zahlreichen Angebot der Designer und Möbelgeschäfte wählen.

© Wickerfurniture via Flickr. com, Poppi Book via Clei.it, Doc. via Ckei.it

 

Stauraum in ungeahnter Fülle

CDs, DVDs oder auch Bücher möchte man am liebsten jederzeit zur Hand haben. Trotzdem muss man eine Möglichkeit finde, diese Dinge gut und platzsparend zu verstauen. Wer alle Wände mit Regalen behängt, wird schnell merken, dass der Raum noch kleiner wirkt. Doch es gibt auch einige Möbel, die sich hervorragend als Stauraum eignen. Ob Sofa oder Sessel, den Platz unter der Sitzfläche kann man vielseitig nutzen! Auch der Raum zwischen den Treppenstufen bleibt oft ungenutzt. Dabei kann er ganz einfach zu Fächern und Schiebern umgebaut werden. Und schon einmal daran gedacht, Badewanne und Bücherregal zu verbinden?

© Straight Line Designs Inc via straightlinedesigns.com, Biblio bathtub via bath-italy.com

 

Ob nur ein Mini-Badezimmer oder direkt ein Mini-Haus: auch aus wenigen Quadratmetern lässt sich wohntechnisch einiges herausholen. Man muss nur etwas um die Ecke denken!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *