Debi Treloar

© Debi Treloar

Vintage Chic – ein Plädoyer gegen Langeweile und für die besondere Gemütlichkeit zuhause

Die Kombi macht`s – das wissen wir längst, ob in der Mode, beim phantasievollen Kochen oder zuhause. Eine Schwalbe allein macht noch keinen Sommer,eine Schaar schon eher, erst recht gekonnt angeordnet…

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Genau das ist der Trick, der hinter dem Flea Market Style steckt, den die Vintage-Queen Emily Chalmers meisterhaft beherrscht. Die freiberufliche Interior-Stylistin lebt in London, verkörpert mit jedem Buchstaben ihres Namens den Flohmarkt-Chic und hat dazu schon einige Bücher veröffentlicht, die die Vintage-Kunst hervorragend in allen Details beleuchten.

 

© Elizabeth Zeschin

Antikes Holz, satte Blütenmotive und jede Menge Schnickschnack gekonnt kombiniert, ergeben dabei ein Vintage Flair zuhause, das Gemütlichkeit und einen ganz besonderen Look hervorruft, der, folgt man einigen Regeln der Kunst, wunderbar selbst nachgestylt werden kann. Möbelklassiker als Ruhepol treffen auf Nippes, verschiedene Formen werden mit unterschiedlichem Design gepaart und mit Blumen und Textilien gekrönt. Solange sich dabei ein roter Faden durch die Einrichtung zieht, kann nichts schiefgehen. Es lohnt sich also, im Morgengrauen über Flohmärkte zu ziehen und Dinge mit Vergangenheit, sei es aus der eigenen oder aus der anderer, zu sammeln!

Um dabei nicht völlig im Kitsch unterzugehen und letztlich als allessammelnder Messie verschrien zu werden, lohnt es sich, den folgenden Tipps zu folgen, die DailyArtDesign wiederrum für Euch gesammelt hat:

An erster Stelle sollte stehen: Die Strategie. Ein einheitliches Thema, eine immer wiederkehrende Farbe sollten der rote Faden sein, der sich durch die Einrichtung schlängelt. Den ultimativen Wohlfühleffekt bringen Dinge mit Vergangenheit. Urlaubsandenken, Fotos, die Lieblingseisenbahn aus Kindertagen aber auch Gebrauchsgegenstände, wie Krüge oder Töpfe, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, einst Oma gehörten oder auf dem letzten  Flohmarkt ergattert wurden.

© Debi Treloar

Sinnlicher als Synthetik sind Naturstoffe, wie Wolle, Leinen oder Seide, die als Vorhänge, Kissenbezüge, Plaids den Wohnräumen Struktur geben, sie aber gleichzeitig atmen lassen. Der Lagen-Look ist sicher allgemein aus der Mode bekannt. Zuhause angewendet, also Kissen über Kissen, Decke über Plaid, ergibt er eine simple Wohnlichkeit und Wärme. Verschiedene Lampen im Raum sorgen zudem noch für viel mehr Behaglichkeit als nur eine Deckenbeleuchtung.

 

© Debi Treloar

Den Vintage Stil auch zum Vintage Chic werden zu lassen ist eine Kunst. Und es macht Spaß, sich dabei auszuprobieren, profane Heizungsrohre mit Seidenschmetterlingen zu verzieren, verschiedene Kunstposter miteinander oder mit alten Kitschpostkarten zu kombinieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, folgt man seinem eigenen roten Faden…

 

 

 

 

Buchtipp:

© Gerstenberg

Emily Chalmers

„Vintage-Flair zuhause“
Gerstenberg Verlag
Preis: 24,95 Euro
ISBN 978-3-8369-2676-8

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