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Wanna be my wonderwall? – Die Kunst, Bilder aufzuhängen

Neues Jahr, neues Glück – neue Bilder. Das Phänomen werden viele Interieur- und Bilder-Liebhaber kennen. Gerade im Januar – draußen ist es grau, kalt und meist nass, aber man (oder frau) holt sich schon etwas Frühling mit den ersten Tulpensträußen ins Haus – werden Pläne zur Umgestaltung des Wohnzimmers geschmiedet. Plötzlich entdeckt man, dass das Schlafzimmer ja auch noch etwas kahl ist und dass die Küche unbedingt auch einmal einen neuen Anstrich bräuchte. Dieser Tatendrang hat sicherlich mit der Vorfreude auf den Frühling und mit den noch nicht erfüllten guten Vorsätzen für das noch so junge Jahr zu tun. Vielleicht aber auch mit dem letzten Besuch über Weihachten bei den alten Freunden, die eine schöne Bilderwand in der Diele, eine so hübsche Wandfarbe in der Küche und so wunderbare Deko-Accessoires im ganzen Heim haben… Schon früher schmeckte das Pausenbrot der besten Freundin viel besser als das eigene – wieso sollte sich das heute ändern.

Hinzu kommt, dass vielleicht unter den Weihnachtsgeschenken auch das Lieblingsbild oder ein andere wunderbarer Kunstdruck war, der dringend ein Zuhause braucht. Und immer wieder steht man ratlos vor seinen Wänden – wie in Himmels Namen arrangiere ich die Bilder zusammen, dass es stimmig wird und auch etwas Besonderes?

 Prinzip Zufall

© Therese Sennerholt

Viele Wege führen dazu nach Rom – am beliebtesten oder verbreitesten ist sicher das Zufallsprinzip. Und was so nach „Zusammengestückelt“ und nach „Ich-habe-keinen-blassen-Schimmer“ klingt, ist eigentlich herrlich leicht, wunderbar individuell und kann sich sehen lassen! Scheinbar unwillkürlich sollen die Bilder angeordnet werden, ganz gleich ob hängend an der Wand oder aufgestellt neben dem Sideboard oder in einem Regalteil. Was dabei aber zählt und immens wichtig ist: eine klare Linie. Die unterschiedlichsten Motive passen zusammen, wenn sie in der gleichen Farbgebung gehalten sind oder gleiche Rahmen haben.

 

Wie Hühner auf einer Stange

© Galerieleiste Frida & Mima via solebich.de

Super dekorativ sind Bilderleisten, auf denen die Bilder, Bücher, kleine Vasen oder Figuren nur aufgestellt werden. Vorteil: kein Bohren, kein Hämmern oder Schrauben – und unendliche Vielfalt, sollte einem die Anordnung oder einige der Bilder nach geraumer Zeit nicht mehr zusagen. Eine geniale Erfindung!

 

 Schief ist schick

© via solebich.de

Ein wahrer Aha-Effekt entsteht, orientiert man sich in der Hängung der Bilder am Wandrand und lässt die Bilder in einer diagonalen Linie auslaufen. Superschön auf dunkler gehaltenen Wänden und allgemein ein toller Platz- und Weitenvorgaukler im Raum.

 

 Zwischenraum wird zum Zwischentraum

© Patrik Johansson/House of Pictures gesehen in der Zeitschrift Wohnidee

Der Platz zwischen zwei Fenstern oder zwei nebeneinanderliegenden Türen wird nur selten wirklich genutzt. Wieso also nicht dort eine Bilderecke beginnen? Ein absoluter Blickfang sind die Lieblingsfotos senkrecht entlang der Wandkanten arrangiert. Sogar bis unter die Decke kann  der Platz gefüllt werden, ohne dass es überladen wirkt. Der Aha-Effekt ist sicher!

 

Wie Perlen an einer Schnur

© Kirsti Lenehan

Linientreue erhält so eine ganz neue Bedeutung. Parallel zu einer Möbelkante reihen sich Bilder wie Perlen an einer Schnur und kreieren ein ganz neues Raumgefühl.

 

Grüße aus Sankt Petersburg

© Kirsti Lenehan

Die klassischste Art, Bilder zu drapieren ist die sogenannte Sankt Petersburger Hängung. Ganz unterschiedliche Formate und Rahmen verteilen sich dicht in gleichen Abständen entlang der Senkrechten.

 

 Symmetrie ist Magie

© philuko via solebich.de

Kompakt und gut ist die Devise bei der streng symmetrischen Anordnung . Gleiche Rahmen in gleicher Größe bestärken den Effekt noch.

Also, nur Mut und ran an Eure Wonderwall!!

 

Ein Gedanke zu “Wanna be my wonderwall? – Die Kunst, Bilder aufzuhängen

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